Gemeinderat Iden in der Haushaltsberatung / Wischedörfler hoffen auf Fördermittel

Wegebau genießt 2012 oberste Priorität

Von Ralf Franke

Während viele andere Kommunen die Konsolidierung vor Augen haben, dürften die Idener auch im kommenden Jahr ihren Haushalt noch aus eigener Kraft ausgeglichen bekommen.

Iden l Trotzdem sitzt das Geld für Investitionen bei den Idenern nicht locker. Denn wenn die Wischedörfler den Vermögenshaushalt planen, können sie auch nur mit der Investpauschale des Landes rechnen, auf Fördermittelzusagen hoffen oder auf das Ersparte zurückgreifen. Wahrscheinlich in der 2012er Februarsitzung soll das Zahlenwerk, das die Abgeordneten um Bürgermeister Norbert Kuhlmann am Donnerstagabend das erste Mal lasen, beschlossen werden.

Die Wunschliste ist lang. Bislang gelten für 2012 drei Wegebauprojekte als gesetzt, weil dafür die Förderbescheide über das Programm ländlicher Wegebau vorliegen oder weil sie in diesem Jahr nicht mehr realisiert werden können. Das ist zum einen die Verbindung zwischen dem Hindenburger sowie dem Gethlinger Weg, der Ausbau des Langen Weges (hinter der Milchviehanlage in Richtung Wasmerslage) und des Pflaumenweges, der den Lückenschluss zum ausgebauten Schmiedeweg herstellt, erklärte der Bürgermeister auf Nachfrage.

Ein viertes Projekt habe laut Kuhlmann gute Chancen auf eine Förderung. Dabei handelt es sich um eine Verbindung von Büttnershof in Richtung Sandauerholz, die auch Bestandteil des Altmarkrundkurses sowie des Elberadweges und damit von touristischer Bedeutung ist.

In greifbarer Nähe ist auch ein neuer Kommunaltraktor, mit dem der Gemeindearbeiter Rasen mähen, Böschungen pflegen und zumindest im Raum Iden den Winterdienst auf den Gemeindewegen und Plätzen versehen kann.

Weil bislang noch kein seriöser Käufer für die alte Sekundarschule gefunden wurde, ist der Abriss der Einrichtung vorsichtshalber schon einmal mit einem entsprechenden Zuschuss im Hinterkopf in den Haushaltsplan aufgenommen worden. In direkter Nachbarschaft soll dagegen die Turnhalle eine Wärmedämmung bekommen. Aber auch das macht die Kommune von einer Förderung abhängig.