Osterburg l Die Corona-Pandemie drückte dem Schulalltag in den zurückliegenden Monaten ihren Stempel auf. Trotzdem haben sämtliche Zehnt- und mehrere Neuntklässler der Sekundarschule „Karl Marx“ die Abschlussprüfungen gemeistert. Das machte Schulleiterin Doreen Melms gestern Nachmittag bei den feierlichen Übergaben der Zeugnisse deutlich. Aufgrund der corona-bedingten Vorgaben gab es für beide zehnte Klassen jeweils eine eigene Feierstunde. Diesen zusätzlichen Aufwand nahmen Doreen Melms und ihre Kollegen aber gern in Kauf. „Denn den Klassenlehrerinnen und mir war es ein inneres Bedürfnis, statt einer unpersönlichen Abholung im Sekretariat das Zeugnis würdig zu übergeben“, begründete die Schulleiterin.

Wie Doreen Melms berichtete, verlassen 14 der insgesamt 44 Zehntklässler die Schule sogar mit einem erweiterten Realschulabschluss. Zu ihnen zählt auch Kim Selert aus der 10a, die mit einem Notendurchschnitt von 1,2 das beste Zeugnis des Jahrgangs in Empfang nehmen konnte. Ihre Klassenkameradinnen Sonique Müller, Sophia Zipser und Lara Pennigstorf erreichten einen Notendurchschnitt von 1,3. In der 10 b schloss Gina Sophia Heidenreich mit einem Durchschnitt von 1,5 als Klassenbeste ab.

Die Sekundarschulzeit liegt hinter den Jugendlichen – nun folgt der nächste Schritt. Und der steht bei vielen schon fest. So wechselt Kim Selert zum Beruflichen Gymnasium nach Stendal. Alexia Heidemarie Teut erlernt im Seehäuser Krankenhaus den Beruf der Krankenschwester, Nils Lukas Mertens wird Kfz-Mechatroniker. Dimo Selert beginnt im Arneburger Zellstoffwerk die Ausbildung zum Industriemechaniker. Und Sophia Zipser startet als angehende Industriekauffrau beim Wasserverband Stendal-Osterburg durch.

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