Maxdorf l Am Sonntag werden die beiden jeweils 62 Tonnen schweren Tanks der ehemaligen Anlage zur unterirdischen Kohlendioxid-Verpressung aus Maxdorf abtransportiert. Start ist um 8 Uhr. Die Route führt von Maxdorf über Mahlsdorf zur Bundesstraße 71 bis zum Fuchsbergkreisel, weiter über die B 248 zum Warthekreisverkehr und von dort über die L8 in Richtung Diesdorf. An engen Stellen ist es nicht möglich, die beiden Schwerlasttransporter zu überholen. Des Weiteren wird es an engen Kurven einige Zeit dauern, bis diese passiert sind. Geplant ist, dass die beiden Tanks bis 15 Uhr im niedersächsischen Schönewörde ankommen, wo GDF Suez sie zur Erdgasspeicherung nutzen will.

GDF Suez hatte die Anlage 2009 für ein Forschungsprojekt fertiggestellt. Ziel des Projektes war es herauszufinden, ob sich die Fördermenge aus dem altmärkischen Erdgasfeld durch die unterirdische Verpressung von Kohlendioxid steigern lässt. Die Genehmigung für die unterirdische Speicherung wurde jedoch nie erteilt, zudem formierte sich in der Region Widerstand gegen das Vorhaben. In diesen Tagen begann GDG Suez daher mit dem Rückbau der Anlage. Am Freitag wurden die beiden jeweils 32 Meter langen Tanks auf Tieflader gehoben. Die Verpressungsanlage soll laut Unternehmensangaben bis Mitte 2016 zurückgebaut und das Areal rekultiviert sein.