Arendsee l Das Übernachtungsverbot macht um Arendsee keinen Bogen. Es betrifft auch die Dauercamper des Platzes gegenüber dem Strandbad. Sie dürfen zwar tagsüber an ihren Häuschen arbeiten, dort aber keinesfalls nachts schlafen. Die Mehrheit halte sich an die Vorgaben und zeige Verständnis. Es gibt auch wenige Fälle der Uneinsichtigkeit. Genau darum richtet sich Sonja Nowak, Interims-Geschäftsführerin der Luftkurort Arendsee GmbH, mit einem Appell an die Öffentlichkeit. Die Corona-Beschränkungen müssen zu 100 Prozent eingehalten werden. Argumente, wie zum Beispiel der Campingplatz sei mit Blick auf die Pandemie sicherer als der Hauptwohnsitz greifen nicht. Regeln wie das Übernachtungsverbot werden von der GmbH ohne Kompromisse umgesetzt. Und zwar in Zusammenarbeit mit Polizei und städtischen Ordnungsamt.

Die kommunale Behörde hat zudem in Sachen Amtshilfe einiges zu tun. Der Altmarkkreis Salzwedel greift auf Unterstützung aus dem Rathaus des Luftkurortes zurück, wie der Stadtrat in Kaulitz informiert wurde. Es gehe vor allem darum, das Einhalten der angeordneten Quarantäne zu überprüfen. Dies sei mehrfach erfolgt und werde fortgesetzt, Beanstandungen gab es innerhalb der Einheitsgemeinde bislang keine. Die Betroffenen wurden – wie es gefordert ist – zu Hause angetroffen und hielten die amtliche Quarantäne strikt ein.