Silke Renk-Lange zu Gast in Burg Olympiasiegerin will Urlaub im Jerichower Land machen
Olympiasiegerin Silke Renk-Lange war in Burg zu Gast - und in Plauderlaune. Die gebürtige Querfurterin kannte das Jerichower Land bereits - denn der Spee-Cup in Genthin ist für sie eine außergewöhliche Veranstaltung. Warum sie von dort gerne über Umwege nach Hause fährt, verriet sie der Volksstimme.

Burg - Wann trifft man schonmal eine Olympiasiegerin? Die Gäste des Neujahrsempfangs von Landkreis und Stadt Burg hatten die Gelegenheit dazu. Silke Renk-Lange, die 1992 Gold im Speerwurf holte, war Ehrengast, Volksstimme-Redakteur Thomas Pusch gab die jetzige Präsidentin des Landessportbundes ein Kurzinterview.
Was verbindet Sie mit dem Jerichower Land?
Silke Renk-Lange: Ich war schonmehrfach beim Radsport in Genthin. Der Spee-Cup begeistert mich. Und das nicht nur, weil unser Ehrenpräsident Täve Schur immer als leidenschaftlicher Fan dabei ist.
Was fällt Ihnen sonst noch zur Region ein?
Es ist doch schonmal eine großartige Leistung, dass ich als Halunkin (ihr Verein ist der SV Halle, früher SC Chemie Halle) mittlerweile zehnmal in Burg gewesen bin. Und wenn ich von Genthin nach Hause fahre, nehme ich nicht immer den kürzesten Weg. Mir gefällt die Gegend, und ich denke immer, hier sollte ich mal Urlaub machen.
Was hat Ihnen beim Neujahrsempfang des Jerichower Landes und der Stadt Burg am besten gefallen?
Die Taiko-Gruppe, weil ich selbst eine Trommlerin bin. Aber auch die Judokas von der SG Blau-Weiß Gerwisch waren toll. Das erinnert mich immer an meine Nichte (lacht). Die kommt dann immer und sagt: „Tante Silke, lass mich dir einen neuen Wurf zeigen“. Aber das ist nicht so meins.