Arendsee (hz) l Derzeit wird an einer Richtlinie, an der das Finanz- und das Sozialministerium Sachsen-Anhalt beteiligt sind, gearbeitet. Hintergrund: Touristische Einrichtungen sollen verstärkte finanzielle Unterstützung bekommen. Sozialministerin Petra Grimm-Benne erklärte dies auf Nachfrage. Davon könnte auch das Kinder- und Jugenderholungszentrum (KiEZ) profitieren. Die Ministerin besuchte die Einrichtung im Rahmen derMotorradtour der SPD und erfuhrt dort: Dass KiEZ hat in der Corona-Krise besonders hohe Hürden zu nehmen und setzt auf Unterstützung. Dies machte Geschäftsführerin Kirsten Hohmeyer deutlich. Neben den Ausfall von Reisen innerhalb der vergangenen Monate sowie der begrenzten Kapazität mit Blick auf die Anzahl der Urlaubsgäste, um die Abstandsregeln einhalten zu können, kam noch ein Corona-Fall hinzu. Ein Kind aus Berlin war infiziert. Dies machte in Arendsee Urlaub (wir berichteten). Die Folgen waren nicht nur angeordnete Test (die negativ ausfielen), für die Gruppe, die in Kontakt mit dem Jungen aus Berlin standen.

Lob für das Hygienekonzept

Andere Gäste konnten nicht wie geplant in der Arendseer Einrichtung ihren Urlaub verbringen. Es entstanden finanzielle Ausfälle. Diese könnten mit dem umsetzen der geplanten Richtlinie ausgeglichen werden. In welchen Umfang und wie schnell dies erfolgt konnte Petra Grimm-Benne bei ihrem Arendsee-Besuch noch nicht sagen. Sie nutzte aber die Gelegenheit um das Hygiene-Konzept der Einrichtung zu loben. Dies habe zu keinen Ansteckungen im Kinder- und Jugenderholungszentrum geführt. Es konnte auch schnell geklärt werden, mit wem der 14-Jährige Kontakt hatte.