Salzwedel l Es ist so ein bisschen wie Tauziehen. Allerdings nicht auf dem Rasen und mit einem Seil, sondern in einem wackeligen Drachenboot und mit Paddeln ausgestattet. Bereits zum sechsten Mal fand der Altmark-Indoor-Cup am Sonnabend in der Salzwedeler Schwimmhalle statt. „Wir freuen uns, dass wieder so viele Teams unserer Einladung gefolgt sind. Wünschen würden wir uns aber, dass noch mehr Mannschaften aus der Region mitmachen würden“, erklärte Martin Hartmann, Vorsitzender der Arendseer Red Dragons.

Die präsentierten sich wieder als gute Gastgeber und hatten für perfekte Rahmenbedingungen gesorgt. Und so verlief das Turnier ohne Probleme und mit guter Stimmung. Für eine Premiere sorgten die Arendseer Altmark Haie, deren Nachwuchs-Paddler sich erstmals den Sieg im Jugendcup sichern konnten.

Ein rein teaminternes Duell gab es hingegen im Red Dragon Cup, denn dort machten die beiden Mannschaften der Pizzapiraten den Sieg unter sich aus.

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Starts in drei Ligen

„Es gibt bei diesem Turnier zwei Vorläufe für jedes Team. Für einen Sieg gibt es einen Punkt. Die benötigte Zeit fließt dann in ein Punktesystem ein“, berichtete Martin Hartmann.

Danach werden die Mannschaften je Ergebnis in den Altmark Cup (die schwächsten Teams der Vorläufe), den Red Dragons Cup und den Sportcup (die besten Teams der Vorläufe) einsortiert.

Wie anstrengend das Paddeln für die Teilnehmer ist, zeigte sich im kleinen Finale des Sportcups. Dort traten die Gartower Seeadler gegen die Arendseer Altmark Haie an. Und diese beiden Mannschaften lieferten sich das längste Duell des Tages. Während die meisten Aufeinandertreffen nach 10 bis 20 Sekunden beendet waren, dauerte der Kampf um Platz drei fast eine Minute. Völlig abgekämpft kamen beide Teams am Rand des Schwimmbeckens an.

Fairplay wird groß geschrieben

Dass das Fairplay beim Drachenbootsport groß geschrieben wird, stellten die Teilnehmer mit dem gegenseitigen Abklatschen nach jedem Rennen unter Beweis.

Den Sportcup und auch den Supercup sicherten sich am Ende die Baulöwen aus Schwerin. „Wir freuen uns darauf, euch im nächsten Jahr wiederzusehen, denn der Supercup ist ja ein Wanderpokal“, sagte Martin Hartmann.