Arendsee l Voller Elan sind die neuen Kräfte im Leitungsteam des Arendseer Kindererholungszentrums (KiEZ) ins neue Jahr gestartet: „Ich bin nun dabei, mich einzuarbeiten“, erklärt Geschäftsführerin Kirsten Hohmeyer, die die Nachfolge ihrer Mutter Irmela Spöttle antrat. Die war im Dezember ebenso wie Heidrun Schröder in den Ruhestand verabschiedet worden.

Beide sind noch für bestimmte Projekte mit im Boot, zum Beispiel Gästeführungen oder die Vollendung des Turmhauses. „Da warten wir dringend auf den Fördermitelbescheid für die Umfeldgestaltung“, sagte Kirsten Hohmeyer.

Wechsel bei den Aufgaben

Sie nimmt mit ihrem Mitarbeiterteam einige grundlegende Schritte zur Umstrukturierung und Optimierung im KiEZ in Angriff. „Wir haben personelle Änderungen vorgenommen - die Nachfolge für die pädagogische Chefin Heidrun Schröder hat Christiane Niemtschke angetreten, die die Leitung für Rezeption, Freizeit und Programm inne hat“, zählt die Chefin auf. Und ihren Posten als Hausdame habe Service-Mitarbeiterin Anja Lauenroth übernommen.

Im pädagogischen Bereich finde auch ein völliger Neuaufbau statt. „Wir arbeiten da akribisch an Projekten wie Floriandorf und Zentrum für Wellness und Gesundheit“, so Hohmeyer weiter. Daraus würden sich mit der Zeit zusätzlich personell andere Strukturen ergeben. „Wir sind in Kontakt mit entsprechenden Institutionen, aber das Konzept ist noch nicht ganz spruchreif“, betonte sie.

Verbindliche Auskünfte

Im Technikbereich sei man auch gerade im Umbruch: Die Software der Computeranlagen sei gerade verbessert und angepasst worden, das Programm Hausmanagement umgestellt. Damit laufe die Registrierung der Belegung und Auslastung besser und übersichtlicher als bisher. „Wir haben ständig den aktuellen Überblick, können verbindlich Auskunft geben und buchen“, sagte sie. Das erhöhe auch die Zufriedenheit der Gäste. Außerdem werde durch die verstärkte Online-Arbeit ein Beitrag zur Ressourcenschonung und damit zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet. „Wir sparen Papier ein, Druckerpatronen und Porto“, machte sie deutlich.

Ansonsten seien alle KiEZ-Mitarbeiter für die Saison gerüstet. „Neue im Team sind uns willkommen – in Service, Küche, Freizeit und Programm“, fügt sie hinzu.

Verzicht auf Höhepunkte

Die Buchungsbilanz für 2020 weise 52.000 Übernachtungen und 15.000 Gäste aus. Für 2021 seien die Buchungen angelaufen. Auch jetzt schon seien Quartiere belegt. „Wir freuen uns auf den Ansturm ab Ostern“, meint Hohmeyer.

Aber weil die neuen Strukturen Zeit und Kraft brauchen, verzichte das KiEZ in diesem Jahr auf altgewohnte Höhepunkte, zum Beispiel den traditionellen Handwerks- und Aktivmarkt. „Wir wollen uns zunächst auf uns selbst besinnen, die gewohnten Qualitätsstandards halten, Kraft gewinnen und dann vielleicht etwas Neues wagen“, kündigte sie an.