Amt Dambeck/Salzwedel l Die Rettung der Renaissance-Epitaphe der ehemaligen Klosterkirche Dambeck und deren Aufstellung in der Mönchskirche in Salzwedel innerhalb der nächsten drei Jahre – das hat sich der Förderverein Rettung der Epitaphe von Dambeck auf seine Fahnen geschrieben. Seit 2016 kümmert sich der Verein um den Erhalt dieser „bedeutenden Kunstwerke“, sagt Vorsitzender Gerhard Ruff. Dabei handelt es sich um Grabdenkmäler aus den Jahren 1582 und 1592 der altmärkischen Landeshauptleute Werner XVII. und Al- brecht IV. von der Schulenburg.

Der Verein will die Epitaphe erhalten. Doch das kostet Geld. Durch einige „großzügige Spenden“ habe bereits die Schädlingsbekämpfung abgeschlossen werden können. Doch das ist nur ein relativ kleiner Teil der entstehenden Kosten. „Die Restaurierung und Wiederaufstellung umfasst einen Finanzbedarf von rund 130.000 Euro“, sagt Ruff. Zur Finanzierung sollen Fördergelder und Spenden verwendet werden. „Wir freuen uns auch über kleine Beiträge.“

Die Grabmonumente des späten 16. Jahrhunderts verbinden christliche und humanistische Bildinhalte und Symbole. Sie sind nach Worten Ruffs als identitätsstiftendes Kunst- und Kulturgut der Altmark für die Kunstgeschichte von hoher regionaler Bedeutung. „Wir gehen auch von einer Beflügelung des Tourismus aus“, macht Ruff deutlich.

Wer die Arbeit des Fördervereins unterstützen will, der kann unter dem Verwendungszweck: Pate – Rettung der Epitaphe Dambeck, spenden. IBAN: DE14 8105 5555 0200 0175 35, BIC NOLADE21SAW, Sparkasse Altmark West.