Dähre l Prinz Jens I. (Hamer) und Prinzessin Stefanie (Lerche), die im Februar symbolisch den Schlüssel für die Regentschaft des Narrenstaates Dähre übernahmen, werden ein Jahr länger als geplant im Amt sein. Verantwortlich dafür ist die Corona-Pandemie, die die für Sonnabend, 14. November, geplante Amtsübergabe unmöglich macht.  „Das ist für uns gar kein Problem. Denn unsere Nachfolger sollen auch eine komplette Saison erleben dürfen. Und wir wünschen uns einen vernünftigen Abschluss", sagt Jens Hamer.

Der Karneval sei für die Kultur im Dorf wichtig, hieß es von Mitgliedern der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß 54 Dähre. Als kleines Hoffnungszeichen wollen die Mitglieder des Elferrates die Vereinsfahnen aufhängen. Traurig sind vor allem die kleinen Funken, die erst nach den Sommerferien mit dem Training begonnen haben. Sie müssen weiter auf ihren ersten Auftritt warten. Eine zweijährige Regentschaft gab es bislang erst einmal: zur Gründung in den Jahren 1954 und 1955 durch Fritz I.  und Marthchen Loeding.