Salzwedel l Längere Wege beim Gang zum Altkleidercontainer müssen nun wohl einige Einwohner der Einheitsgemeinde Salzwedel auf sich nehmen. Wie Bürgeramtsleiter Andreas Hensel kürzlich im Verkehrsausschuss sagte, gibt es nur noch 30 statt 50 Standorte in und um Salzwedel.

„Der Markt liegt brach“, nannte er als Grund. Immerhin habe sich ein Anbieter gefunden, der die 30 verbliebenen Standorte betreibe und dort die Container leere. Man werde aber mit einer weiteren Ausschreibung probieren, die 20 verlorenengegangenen Standorte wieder zu bedienen, versicherte Andreas Hensel.

Spenden statt Sammelstelle

Weiterhin besteht aber nach wie vor die Möglichkeit, die Sachen direkt in Salzwedel zu spenden. Hier nehmen unter anderem der Umsonstladen in der Steintorstraße, das Mehrgenerationenhaus in der Sonnenstraße oder der Verein Exchange in der Altperverstraße ausrangiertes, aber noch gutes entgegen. Hierzu sollte aber aufgrund der Pandemie vorab angerufen und ein Termin vereinbart werden.