Dambeck l Es bleibt spannend für die Dambecker und ihre zahlreichen Fans. In der ersten Runde der Reihe „MDR Mach dich ran Kirchenspezial“ konnte das Team aus dem Salzwedeler Ortsteil alle Chancen auf die Finalteilnahme und damit auf die maximale Gewinnsumme von 200.000 Euro wahren.

Die Mannschaft aus dem thüringischen Kelbra erwies sich dabei am Sonnabend (24. August) in Dambeck als der erwartet schwere Gegner und konnte das heimische Team mit Heike Thiel, Ulrike Schulz-Wesche, Holger Pasemann und Bert Dieterich gehörig in Zugzwang bringen. Insbesondere beim Erraten von Standorten bekannter Gotteshäuser weltweit ließen sie den Gastgebern keine Chance. Mit einem glatten 3:0-Punktvorsprung traten die Gäste den Heimweg an. Von Ernüchterung war im Dambecker Team dennoch keine Spur. Warum auch. Schließlich war die bloße Teilnahme am Wettbewerb ja schon stolze 10.000 Euro wert.

Aufgeben war für die Dambecker daher keine Option. Wie sie sich trotz der scheinbar aussichtslosen Lage in Kelbra präsentierten und für ihre Dorfkirche alles gaben, ist am Dienstag, 24. September, ab 19.50 Uhr im Mitteldeutschen Rundfunk zu sehen. Dabei gibt es natürlich auch eine Zusammenfassung von der Spielrunde vor den Toren Salzwedels.

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Sachsen oder Thüringen?

Die Altmärker blicken nun mit Spannung auf das Finale. Der Gegner ist ebenso unbekannt wie der Ort. Sachsen oder Thüringen, das ist am 14. September die Frage. Für ihre Reise in eines der beiden Nachbarbundesländer würden sich die Dambecker über die Unterstützung durch ein heimisches Busunternehmen freuen. Schließlich wollen zahlreiche Bewohner des Orte ihre Mannschaft beim Auswärtsspiel unterstützen. „Wir rechnen mit knapp 40 Mitreisenden“, sagte Bert Dieterich. Interessierte Unternehmen können sich direkt mit Bert Dieterich unter Telefon 0177/55 14 44 in Verbindung setzen.

Ob es am Ende für den ganz großen Gewinn von 200.000 Euro reicht oder es 70.000 Euro werden, können Fernsehzuschauer am 26. September am Bildschirm miterleben.

Der örtlichen Dorfkirche helfen beide Summen weiter. Das Bauwerk ist eine der wenigen weitestgehend unverändert erhalten gebliebenen romanischen Feldsteinkirchen. „Eine behutsame Sanierung für das Innere der Kirche ist dringend erforderlich“, ist sich Pfarrer Andreas Henke sicher. Doch ebenso sicher ist, dass die kleine Gemeinde diese große Aufgabe finanziell nicht allein stemmen kann. Bei den Schätzungen zum Kostenrahmen gibt es zudem eine große Unsicherheit. „Unter jedem Stein kann bei einem so alten Gebäude eine Überraschung hervor kommen“, weiß die Kirchenälteste Roswitha Heiser.