Salzwedel l Auf Antrag der Fraktion Die Linke stimmte der Finanzausschuss während seiner Sitzung am Mittwochabend (18. Dezember) im Hansezimmer des Rathauses einstimmig dafür, die Mittel für die Sanierung des Liestener Waldbades mit Sperrvermerk in den Haushaltsplan 2020 aufzunehmen. „Das tut uns nicht weh“, meinte Bürgermeisterin Sabine Blümel mit Blick auf die Summe von 580 000 Euro, die nun im Haushaltsentwurf steht.

Denn: Die Mittel sind ausdrücklich gleich zweifach mit einem Sperrvermerk versehen. Dieser kann erst gelöst werden, wenn einerseits die Hansestadt Salzwedel, wie von den Linken gefordert, Fördermittel in Höhe von 260 000 Euro auftreibt und andererseits der Waldbadverein Liesten die Eigenmittel in Höhe von 250 000 Euro sowie 70 000 Euro über die EU-Leader-Förderung zusammenbekommt. Hella Jesper erläuterte für die Stadtverwaltung, wie schwierig es sei, dazu an Fördertöpfe zu gelangen. Bislang ge- be es keine Möglichkeit. „Dennoch ist das ein richtiges Signal nach Liesten“, meinte Ausschuss-Chef Arne Beckmann.