Schönebeck l Stadtverschönerung, mehr Attraktivität und auch eine höhere Sicherheit wollen die Partner erreichen, die sich der Umgestaltung der Schönebecker Kreisverkehre verschrieben haben. „Wir beschäftigen uns schon ewig mit diesem Thema. Vor drei Jahren haben wir uns schonmal in einer Runde getroffen“, erinnert sich Gunnar Schellenberger. Jetzt, so sagt der CDU-Landtagsabgeordnete, müsse endlich etwas passieren. Mit der Mittelstandsvereinigung seiner Partei möchte er deshalb ab sofort dafür verantwortlich zeichnen, dass die Kreisverkehre der Elbestadt nach und nach verschönert werden. Zunächst sei zu klären gewesen, wer genau die Kreisverkehre im Stadtgebiet unter sich hat. „Die Trägerschaft liegt beim Kreis“, erklärte Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch bei einem kürzlichen Treffen mehrerer Partner. Deshalb setzte man sich mit Ralf Felgenträger, Betriebsleiter des Kreiswirtschaftsbetriebes, zusammen. Dieser gab für das Ansinnen grünes Licht.

„Daraufhin haben wir regionale Partner und Firmen angesprochen, von denen sich bereits einige bereiterklärt haben, uns bei der Umgestaltung der Kreisverkehre zu unterstützen“, so Gunnar Schellenberger. Zunächst solle der Kreisel am Heinitzhof gemacht werden. Das, so waren sich alle Partner beim Vorabgespräch einig, solle möglichst schnell in die Wege geleitet werden und im Sommer 2016 erledigt sein.

Wichtig sei, so erläuterte auch Ralf Felgenträger, der ein ähnliches Projekt mehrerer Partner bereits aus dem Bereich Bernburg kennt, ein gestalterisches Gesamtkonzept. So hatte er als Beispiel die Grafik eines Kreisverkehres in Bernburg-Peißen dabei, nach dessen Vorbild auch in Schönebeck verfahren werden könnte. Etliche Entwürfe, so wusste Bert Knoblauch, liegen zudem Schönebecks Bauhof-Chef Heinz-Werner Herrler vor. Dieser würde mit seinen Mitarbeitern den Verantwortlichen um Gunnar Schellenberger helfend zur Seite stehen. Vorstellen könnten sich die Beteiligten neben der Gestaltung mit Pflanzen und Steinen auch zierende Schmuckelemente aus Metall.

Weiterhin müsse, so Schellenberger, nach der Herstellung auch die Unterhaltung der Kreisverkehre geklärt sein. Das könne man ebenfalls mit regionalen Firmen realisieren, denen man beispielsweise die Möglichkeit geben könnte, am Kreisverkehr Werbung aufzustellen. Den Vorstoß der Mittelständler begrüßte Bert Knoblauch. Meist seien fünfstellige Beträge für so eine Umgestaltung nötig – Geld, das die Stadt nicht hat. Durch regionale Partner könnte das Unterfangen jedoch gestemmt werden. Nach dem Heinitzhof sollten unter anderem auch die Kreisverkehre am Lübschütz-Platz und Stremsgraben umgestaltet werden.