Elbenau l „Wenn man den Nachtigallenstieg entlang geht, kann man sich danach erstmal den Schlamm von den Schuhen kratzen“, beschwert sich ein Einwohner des Stadtteils Elbenau während der Bürgerversammlung am Dienstag. Der Weg, der durch den Friedwald führt, sei in einem katastrophalen Zustand.

Oberbürgermeister Bert Knoblauch (CDU) stellt daraufhin zunächst klar: „Das Gelände ist an die Friedwald GmbH verpachtet, also sind die für die Wegpflege zuständig.“ So ganz nachvollziehen kann er das Anliegen des Bürgers aber nicht. „Es ist halt ein Forstweg. Der darf auch mal schlammig sein“, meint das Stadtoberhaupt. Den Bürger ärgert‘s trotzdem.

Einsatz schwerer Maschinen

Auf den Nachtigallenstieg angesprochen, teilt Sarah Tabola aus der Friedwald-Pressestelle mit: „Der Weg wurde während der Arbeiten zur Vorbereitung neuer Bestattungsflächen zwischen November und Dezember aufgewühlt, da mitunter schwere Maschinen im Einsatz waren.“ Zwar hätten die zuständigen Mitarbeiter den Weg anschließend wieder geglättet, doch da der Frost ausblieb, verfestigte sich der Nachtigallenstieg nicht, so Sarah Tabola.

Auch momentan werden montags bis donnerstags Forstarbeiten im Friedwald durchgeführt. Wie die Mitarbeiterin der Pressestelle ausführt, geht es dabei um die Verkehrssicherung. Bis Ende Februar werden brüchige Äste entfernt, die auf den Weg stürzen könnten. „Die Arbeiten betreffen Friedwald-Flächen und den angrenzenden Radweg an der Landstraße sowie den Nachtigallenstieg“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Dabei würden Wege kurzfristig gesperrt werden und es kann zu Lärmbelästigung kommen.

Erneut Weg ausbessern

Jedoch würden keine schweren Maschinen eingesetzt, die den Weg noch weiter aufwühlen. Überdies werde der Weg – sobald es trocken genug ist – erneut ausgebessert, so Tabola. „Wir werden uns darum kümmern, den Weg glätten und Löcher gegebenenfalls mit Füllmaterial aufschütten.“ Einen konkreten Termin gibt es dafür aber noch nicht.