Schönebeck l Das Opfer einer Raubstraftat wurde am Sonntagabend um 22.05 Uhr der Angestellte einer Tankstelle in der Stadionstraße Opfer einer Raubstraftat. Der 38-Jähirge wurde, kurz nachdem er die Tankstelle verlassen hatte, von einer ihm unbekannten männlichen Person niedergeschlagen, wie Polizeisprecher des Reviers Salzlandkreis, Marco Kopitz, mitteilte. Der Mann konnte sich befreien und flüchten. Während der Flucht verlor er sowohl den dienstlichen als auch privaten Schlüsselbund.

Schusswaffe in der Hand

Er informierte die Polizei, nach deren Eintreffen wurde der gemeinsam der Tatort aufgesucht. Die Schlüssel konnten nicht aufgefunden werden. Die Tankstelle selbst war verschlossen und schien unberührt. Während der Tat war eine weitere Person anwesend. Die beiden Tatverdächtigen wurden als 170 -175 Zentimeter groß, dunkel bekleidet und maskiert beschrieben. Einer der Täter soll eine Schusswaffe in der Hand gehabt haben. Die genauen Tatumstände werden noch ermittelt.

Bei der weiteren Absuche wurde ein Fährtensuchhund eingesetzt, das Opfer wurde zur Behandlung der leichten Verletzungen ins Klinikum Schönebeck verbracht. Während der Nahbereichsfahndung konnten zwei Personen in der Garbsener Straße gestellt werden, ob es sich hierbei um die Täter handelt wird derzeit geprüft. Die ihrerseits mitgeführten typischen Einbruchswerkzeuge wurden sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweise zur Tat, den vermeintlichen Tätern oder dem Verbleib der Schlüssel nimmt das Polizeirevier Salzlandkreis gern auch telefonisch unter (03471) 3790 entgegen.