Grundwasser

Schönebeck: Droht das Ende für den Abfangraben?

Die Planungen für den Abfanggraben liegen so gut wie auf Eis. Das Bauwerk sollte eigentlich nach Bauende das Oberflächen- und Drängwasser südöstlich von Schönebeck in die Elbe ableiten. Nun häufen sich Stimmen, die den Graben sinnbildlich wieder zuschütten würden. Was ist passiert?

Von Olaf Koch 28.09.2022, 15:32
Dieses Foto entstand im Jahr 2019: Entlang der Bundesstraße 246a südöstlich von Schönebeck fanden archäologische Arbeiten am zukünftigen Abfanggraben statt.
Dieses Foto entstand im Jahr 2019: Entlang der Bundesstraße 246a südöstlich von Schönebeck fanden archäologische Arbeiten am zukünftigen Abfanggraben statt. Archivfoto: Bianca Oldekamp

Schönebeck - Es ist ein bisschen so wie beim Mikado. Nach und nach müssen Stäbchen aus dem Spiel genommen werden. Wer eines bewegt, hat verloren. So ähnlich ist es auch beim geplanten Abfanggraben: Nach und nach verschwinden dem Graben das Ziel und andere Dinge. Doch von den drei beteiligten Partnern – der Stadt Schönebeck, dem Land Sachsen-Anhalt und vor allem der Teilnehmergemeinschaft – traut sich niemand, offen zu sagen, dass der Graben bei Licht betrachtet aus der Zeit gefallen ist. Wer zuerst spricht, der hat verloren.

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