Schönebeck/Gommern l Was aktuell schon 41 Schülern aus den Schönebecker Ortsteilen Plötzky, Pretzien und Ranies mit Ausnahmegenehmigung gestattet ist, sollen ab dem 1. August 2020 alle Schüler an Gymnasien und Sekundarschulen der drei ostelbischen Ortsteile Schönebecks dürfen: Eine Schule in Gommern besuchen. Dafür muss allerdings die Satzung über die Schulbezirke und Schuleinzugsbereiche für allgemeinbildende Schulen geändert werden.

Hintergrund dieser letztlich im Kreistag zu treffenden Entscheidung ist, dass der Schulweg aus den drei Schönebecker Ortsteilen nach Gommern deutlich kürzer ist, als in die Schönebecker Schulen westlich der Elbe. Das erklärte am Dienstagabend den Mitgliedern des Sozialausschusses auch Anke Meyer, Fachbereichsleiter Soziales, Familie und Bildung des Salzlandkreises, der den Änderungsantrag einbringt. Einstimmig sprach der Fachausschuss seine Empfehlung für die Änderung aus.

Eine zusätzlich zur Satzungsänderung nötige Vereinbarung zwischen den Landkreisen Jerichower Land, zu dem die Stadt Gommern gehört, und dem Salzlandkreis haben deren Landräte Steffen Burchhardt (SPD) und Markus Bauer (SPD) bereits unterzeichnet.

Abgesehen von diesem Thema umfasst die Satzungsänderung auch erneuerte Vereinbarungen darüber, dass theoretisch alle Schüler aus dem Salzlandkreis an den sich in Trägerschaft der jeweiligen Stadt befindlichen Gymnasium „Stephaneum“ in Aschersleben bzw. der Gemeinschaftsschule in Könnern unterrichtet werden dürfen.