Corona

AfD-Landtagsmitglied Matthias Büttner aus Staßfurt sorgt für Empörung nach Vergleich der Corona-Lage mit der Nazi-Diktatur

Sachlich und bürgernah hatte sich das Staßfurter Landtagsmitglied Matthias Büttner (AfD) bisher den Themen im Salzlandkreis angenommen. Mit einem Vergleich zur Nazi-Diktatur hat er jetzt für einen Eklat gesorgt. Die kommunalen Politiker anderer Parteien verurteilen durchweg seine Äußerungen.

Von Enrico Joo Aktualisiert: 01.02.2022, 17:46
Matthias Büttner ist in Staßfurt aufgewachsen und wohnt bis heute in der Stadt an der Bode.  Der 38-Jährige  ist seit 2014 Mitglied der AfD und Mitglied im Stadtrat. Seit 2016 vertritt er den Altkreis Staßfurt im Landtag. Dort ist er Vorsitzender des Innenausschusses.
Matthias Büttner ist in Staßfurt aufgewachsen und wohnt bis heute in der Stadt an der Bode. Der 38-Jährige ist seit 2014 Mitglied der AfD und Mitglied im Stadtrat. Seit 2016 vertritt er den Altkreis Staßfurt im Landtag. Dort ist er Vorsitzender des Innenausschusses. Foto: Franziska Richter

Staßfurt - Das Staßfurter Landtagsmitglied Matthias Büttner (AfD), der auch im Kreistag im Salzlandkreis und im Staßfurter Stadtrat sitzt, hat vergangene Woche für eine Welle der Empörung gesorgt. In einer knapp 15 Minuten langen Rede verglich er die scheinbare Ausgrenzung von Ungeimpften in der Corona-Lage mit der Nazi-Diktatur. Wie 1933 bis 1945 würden Teile der Gesellschaft zu Sündenböcken gemacht. Das sorgte im Landtag für Protest, dazu wurden Stimmen laut, dass er seinen Posten als Vorsitzender des Innenausschusses abgeben solle. Mehrere Tage nach der Rede im Landtag hält Büttner an seinem Vergleich fest.

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