Turnier

Beach on Fire: Volleyball-Turnier der Einsatzkräfte am Kiessee bei Barby

Zum vierten Mal messen sich Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Co. bei „Beach on Fire“ im Volleyball. 30 Teams sind am Start , unter anderem aus Biere, Schönebeck, Calbe und Magdeburg.

Von Paul Schulz
Das Team aus Westeregeln konnte sich beim Volleyball-Turnier "Beach on Fire" in Barby durchsetzen.
Das Team aus Westeregeln konnte sich beim Volleyball-Turnier "Beach on Fire" in Barby durchsetzen. Foto: Paul Schulz

Schönebeck/Biere/Barby/Staßfurt - Bei den zahlreichen Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Co., die am Sonnabend (31. Juli) vor dem Beachcenter am Kieswerk Barby stehen, vermutet man im ersten Moment einen Großeinsatz. Doch der Anlass ist weit weniger ernst: Hier findet nämlich zum vierten Mal das Volleyballturnier „Beach on Fire“ statt. Dabei messen sich ehrenamtliche Mitarbeiter von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) im sportlichen Wettstreit.

Von den Matches mal abgesehen gleicht die Stimmung der bei einem kleinen Festival: Musik dröhnt aus den Boxen, die Menschen tragen Sonnenbrillen, Liegestühle stehen im Sand, die Stimmung ist locker und ausgelassen.

30 Teams treten an

Insgesamt 30 Teams nehmen teil und treten gegeneinander an. Die Männer und Frauen kommen hauptsächlich aus dem Salzlandkreis, doch auch aus Magdeburg, Zerbst oder sogar aus Seebad Lubin in Mecklenburg-Vorpommern sind die Volleyballer angerückt.

"Feuerwehr Willi" (r.) und der mehrmalige Weltmeister im Feuerwehrsport, Joachim Posanz (in Montur), nach der Erwärmung beim Beach on Fire bei Barby.
"Feuerwehr Willi" (r.) und der mehrmalige Weltmeister im Feuerwehrsport, Joachim Posanz (in Montur), nach der Erwärmung beim Beach on Fire bei Barby.
Foto: Paul Schulz

Und auch die „Feuerwehr-Prominez“ gibt sich am Kiessee die Klinke in die Hand. So ist beispielsweise der mehrmalige Weltmeister im Feuerwehrsport, Joachim Posanz, vor Ort und leitet die Erwärmung der Sportler an. Wo die Volleyball-Spieler kurze Hosen und T-Shirt tragen, da trägt der Weltmeister aber mal eben die volle Einsatzmontur (samt Druckluft-Flasche auf dem Rücken) und führt die Aufwärm-Übungen vor.

Für Posnaz steht fest: „Das ist echt eine tolle Aktion hier!“ Das sieht der Youtuber André Willer, alias „Feuerwehr Willi", wohl genauso. Schließlich ist er nun schon das zweite Mal mit am Start – und tritt wie schon im JAhr 2020 mit einem eigenen Team auch mit an.

„Nur mit dem Wind ist es natürlich ein bisschen schwierig“, sagt Maik Habedank von der Ortsfeuerwehr Biere. Er ist einer der Mitorganisatoren des Turniers. Und der Wind pfeift tatsächlich relativ kräftig über die Beachvolleyball-Felder. Die Feuerwehr Biere warnte via Facebook sogar vor Windböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 70 km/h.

Pragmatische Lösung

Doch es wird eine pragmatische Lösung gefunden: Alle fünf Punkte wechseln die Teams die Seite – so ist ein fairer Spielablauf gewährleistet und kein Team kann sich über ungerechte Wetterbedingungen beschweren.

Aber die Stimmung ist ohne sportlich und kameradschaftlich. Und wohl die meisten Teams nehmen aus Spaß teil. So auch die Truppe um Patrick Poppe von der Freiwilligen Feuerwehr Westeregeln, die bereits zum dritten Mal das Beach on Fire besucht. „Wir würden zwar schon gerne unter die Top Fünf kommen, aber der Wind macht das Spielen ein bisschen unberechenbar. Aber hauptsächlich geht es schon um den Spaß“, so Patrick Poppe. Und die Erwartung ,unter die Top 5 zu kommen, wurde erfüllt: Das Team Westeregeln I konnte sich letztlich durchsetzen und sogar den ersten Platz im Turnier erringen. Den zweiten sicherte sich das Team der Ortsfeuerwehr Biere, gefolgt von dem Team aus Seebad Lubmin. Eine gute Zeit hatten aber sicher alle Sportler, unabhängig ihrer Platzierung.

Zum Verschnaufen war zwischen den Matches auch Zeit, wie diese Truppe aus Zerbst demonstriert.
Zum Verschnaufen war zwischen den Matches auch Zeit, wie diese Truppe aus Zerbst demonstriert.
Foto: Paul Schulz