Hermann-Kasten-Schüler ziehen vom Gebäude in der Michaelisstraße in den Standort "Nord"

Schüler verpacken Reagenzgläser und Co.

Von Franziska Richter

Staßfurt. "Vorsicht, Vorsicht" ist das Motto an der Hermann-Kasten-Schule in diesen Tagen. Es handelt sich nicht etwa um eine Projektwoche vor den Ferien, sondern um den Umzug in das Schulgebäude Staßfurt Nord. Justin und Pascal zum Beispiel waren im Physikraum, dort mussten zerbrechliche Reagenzgläser und anderes Gerät in Kisten verpackt werden.

Heute sind die Schüler der Klassen fünf bis neun, die allesamt an der Aktion mitgeholfen haben, fast fertig. Bereits seit Montag kommen sie morgens für ein paar Stunden in die Schule und packen wie die Lehrer mit an. "Wir haben Kisten gepackt mit den ganzen Büchern, Heften, Unterrichtsgegenständen und den Landkarten", verrät Justin aus der Klasse 6b.

Am 1. August kommt der große Transporter, dann soll auch der Standort Nord fertig renoviert sein, erklärt Schulleiter Bernhard Pulefka, der in seinem Büro auch die Kisten stapelt.

Bis zum Schuljahr 2007/2008 wurden Nord und Michaelisstraße beide als Schulstandorte betrieben, danach reichte ein Gebäude, die Michaelisstraße, aufgrund des allgemeinen Rückgangs der Schülerzahlen aus, erklärt Pulefka. Nach der Entscheidung des Kreises, ein Schulzentrum zu bilden, begann man mit der Sanierung des Gebäudes Nord aus Fördermitteln des Konjunkturpakets II, die sich auf eine Million Euro belaufen. Dahinter stecke die Absicht, die bereits dort ansässige Pestalozzi-Schule, die Grundschule Nord und die Realschule Hermann-Kasten an einem Standort anzusiedeln, wie Pulefka erläutert.