Vereinsleben

Zusammenschluss des SV Wolmirsleben und der TSG Unseburg/Tarthun perfekt

Der SV Wolmirsleben und die TSG Unseburg/Tarthun machen ab sofort gemeinsame Sache. Der neue Verein zählt 250 Mitglieder. Für den neuen, größeren Verein wurde auch ein Name gefunden, mit dem sich alle beteiligten Sportler identifizieren können.

Von René Kiel
Der neue Vorstand des Vereins (von links): Markus Evert, Olaf Schäfer, Knut Kluczka, Erhard Berge und IIna Schäfer.
Der neue Vorstand des Vereins (von links): Markus Evert, Olaf Schäfer, Knut Kluczka, Erhard Berge und IIna Schäfer. Foto: Friedel Hartmann

Wolmirsleben/Unseburg/Tarthun - „Schon im Frühjahr des letzten Jahres begannen die ersten Gespräche zwischen den Vorständen der TSG Unseburg/Tarthun und des SV Wolmirsleben. Auf Grund der Corona-Pandemie erfolgte die Kommunikation zunächst in Form einer Videokonferenz, später dann persönlich, verlief aber trotzdem leider etwas schleppend. Ab diesem Zeitpunkt wurde Stück für Stück an der Zusammenarbeit gearbeitet und somit die Grundlage für die entscheidenden Mitgliederversammlungen beider Vereine und deren Beschlüsse gelegt“, sagte Markus Evert von der TSG.

Sein Verein hatte schon im letzten Sommer die Zusammenführung mit dem Sportverein Wolmirsleben (SVW) beschlossen. Für die TSG war eine Auflösung vereinbart worden. So wechselten alle interessierten Mitglieder der TSG zum SVW. „Denn der SVW sollte einen neuen Namen erhalten, mit dem sich dann alle Mitglieder aus den drei Orten identifizieren können“, sagte Markus Evert.

Und so wurde dann akribisch die am 2. Juli anstehende Mitgliederversammlung des Sportvereins Wolmirsleben im Dorfgemeinschaftshaus Wolmirsleben vorbereitet. In der Sitzung standen neben der Beschlussfassung über Änderungen der Satzung einschließlich der Namensänderung auch eine Neuwahl des Vorstandes sowie der Kassenprüfung auf der Tagesordnung.

Evert: „Bereits im Vorfeld wurde unter den jetzt über 250 Mitgliedern diskutiert, welchen Namen der Verein nun erhalten soll. Am Ende beschlossen die anwesenden Mitglieder am vergangenen Freitagabend nahezu einstimmig den neuen Namen des Vereins, des SV Wolmirsleben/Unseburg/Tarthun, kurz: SV WUT.“

Sportwochenende geplant

Der Vorstand sowie die Kassenprüfung sollte so besetzt werden, so dass beide Vereine zu gleichen Teilen vertreten sind. Letztendlich wählten die anwesenden Mitglieder die von der Wahlleitung vorgeschlagenen Personen mit der erforderlichen Mehrheit. Wolmirslebens Bürgermeister Knut Kluczka wurde in seinem Amt als Vereinschef bestätigt, Markus Evert erhielt den Posten des ersten Stellvertreters und Olaf Schäfer sowie Erhard Berge folgten auf den weiteren Posten.

Ina Schäfer wurde wieder als Kassenwartin gewählt und komplettiert somit den Vorstand. Andreas Kluge und Friedel Hartmann bekleiden ab sofort die Positionen der Kassenprüfer.

„Am Ende waren alle Anwesenden sichtlich erleichtert, dass jetzt endlich eine Entscheidung getroffen wurde“, sagte Markus Evert.

Auch der anwesende Bürgermeister der Gemeinde Bördeaue, Peter Fries (CDU), sicherte zu, den Verein mit neuem Namen in Zukunft zu unterstützen und somit unter anderem die Grundlagen für die Nutzung der Unseburger Sportanlage für die Unseburger Bürger und die Sportler der Region, insbesondere für die Kinder und Jugendlichen, zu schaffen.

„Der neue Vorstand kann somit seine Arbeit aufnehmen, die Zusammenarbeit festigen, nächste wichtige Schritte einleiten und erste Projekte vorbereiten“, sagte Evert. Auf dem Programm in diesem Jahr steht beispielsweise noch ein Sportwochenende auf dem Wolmirslebener Sportplatz für die ganze Familie, zu dem alle Mitglieder des Vereins und Bürger der drei Orte eingeladen sind, um auch aktiv mitzuwirken.

Dieses zur Tradition gewordene Sportfest der Wolmirslebener soll nun im Jahreswechsel sowohl in Unseburg als auch in Wolmirsleben an einem Wochenende im Jahr stattfinden.