Arneburg l Wie soll sich in Zukunft der Arneburger Burgberg präsentieren? Bereits seit Jahren befasst sich die Stadt damit, den Burgberg so zu gestalten, dass er touristisch und kulturell ansprechend erscheint. Nun soll ein zeitweiliger Ausschuss sich dieser Thematik annehmen und entsprechende Ideen zusammentragen.

Ideen sind bereits vorhanden. Sie wurden in den Vorjahren bereits durch unterschiedliche Vorhaben eingeholt. So entstand beispielsweise eine Bachelorarbeit. In dieser wird aufgeführt, einstige Sichtachsen wieder herzustellen, Pflanzen, die sich von selbst ansiedelten, und Efeu im großen Stil zu entfernen. Vorgeschlagen wird in dieser Arbeit auch, einen Rhododendren-Park mit Tiefseilgarten einzurichten.

Designer Laleike mit im Boot

Auch der Stendaler Designer Rüdiger Laleike beschäftigt sich mit der Gestaltung des Arneburger Burgbergs insbesondere architektonisch. Freiraummöbel wie Bänke und Papierkörbe, ein Präsentationsraum, Toiletten und eine Freilichtbühne fließen in diese Pläne ein. Eine weitere Idee ist ein archäologischer Pfad. Und auch die Arneburger Außenstelle der Biosphärenreservatsverwaltung zeigt Interesse, sich beim Projekt Burgberg einzubringen.

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Alle diese Ideen unter einen Hut zu bringen, das soll Aufgabe des künftigen zeitweiligen Ausschusses sein, dafür sprach sich der Hauptausschuss aus. Neben einigen Mitgliedern aus dem Stadtrat haben bereits Einwohner, unter anderem Dr. Carsten Engelmann, Arne Könnecke, Thomas Hartwig von der Biosphärenreservatsverwaltung, Dr. Wolfgang Haacker sowie Dietmar Wolffs Interesse bekundet. Die Bildung dieses Ausschusses beschäftigt übernächste Woche den Arneburger Stadtrat. Der Hauptausschuss wird die Bildung dieses Gremiums empfehlen.

Wird der Ausschuss gebildet, wird schon am Montag, 10. Oktober, eine erste Arbeitstagung zur Burgberggestaltung im kulturellen und touristischen Sinne erfolgen. Diesen Termin legte Bürgermeister Lothar Riedinger fest. Ziel des Ausschusses ist es unter anderem, die vorhandenen Ideen zu bündeln. Die Vorschläge und Vorgaben der einzelnen Protagonisten sollen in die Vorhaben der übrigen einfließen und Berücksichtigung finden. „Wir müssen dann auch schauen, womit wir konkret anfangen können“, sagt Riedinger.