Stendal l Bei den Grabungen in Stendals Altstadt bot sich dem Archäologen Andreas Neubert und seinem Team neben „üblichen Allerweltsfunden“ auch etwas Ungewöhnliches.

Ein unförmiger Klumpen

„Das war ein ziemlich unförmiger Klumpen voller Modder“, erinnert sich Grabungsarbeiter Torsten Herm. Aber sein Gespür sagte ihm, sich das Ding aus dreckumhülltem brettartigen Holz mit zwei Ausstülpungen mal genauer anzuschauen. Wegen eines griffartigen Metallstücks tippte er zunächst auf einen Blasebalg. Auf jeden Fall befand er das Ganze für aufhebenswert. Und bei näherer Untersuchung stellte sich bald heraus, dass er einen spätmittelalterlichen Schuh gefunden hatte - eine Art Holzsandale zum Unter-die-Schuhe-Schnallen.

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