Stendal l Das sogenannte Baum-Management hat in der Hansestadt Stendal Fahrt aufgenommen. An zahlreichen Straßen und Wegen sind junge Bäume gepflanzt worden. Mit Stützpfählen gesichert, die Stämmchen mit einem weißen Kalkanstrich geschützt – vor Frostschäden und auch vor Wildverbiss.

Es sind eine Vielzahl von Baumarten wie Winterlinde, Wildapfel, Elsbeere oder Ginko und Zerreiche, die nun Lücken füllen und Plätze verschönern. Bislang wurden 114 neue Bäume unter Federführung des Amtes für Technische Dienste gepflanzt, teilt die Stadtverwaltung auf Volksstimme-Nachfrage weiter mit. Da in den kommenden Tagen weitere Neuanpflanzungen anstehen, werden es insgesamt 132 neue Bäume sein. Die Kosten dafür belaufen sich auf gut 49.000 Euro.

Baumkontrolle bewährt

In den meisten Fällen handelt es sich um Ersatzpflanzungen für die 152 im Vorjahr gefällten Bäume im Stendaler Stadtgebiet und den Ortsteilen, wobei nicht alle unter die Baumschutzsatzung fallen und somit nicht ersetzt werden müssen. Dazu gehören beispielsweise Obstbäume und Nadelgehölze. Weitere Neuanpflanzungen hat die Kreisbehörde als Ersatz für Fällungen im Außenbereich angeordnet. Nicht inbegriffen sind gefällte Bäume wegen Straßenbauarbeiten wie die mehr als 30 abgeholzten großen Linden im Schadewachten.

Dass sich die konsequente Kontrolle und die Abholzung erkrankter und abgestorbener Bäume bewährt hat, wurde der Stendaler Verwaltung in der Auswertung nach dem Orkantief Sabine bescheinigt. Größere Sturmschäden wurden nicht registriert.