Borstel l Flieger aus ganz Deutschland trafen sich am Wochenende zum Sicherheitstraining auf dem Sendaler Flugplatz in Borstel. Dabei geht es darum, alle Arten von Situationen im Zusammenhang mit der Fliegerei zu trainieren und dadurch mehr Sicherheit zu haben. Der theoretische Teil des Sicherheitstrainings umfasste Themen wie Wetterbriefing, Flugplanung, GPS-Nutzung und in der Fliegersprache sogenannte Human Factors (menschliche Einflüsse/Faktoren).

Auch Nachtflug geprobt

Es wurden nicht nur Not­übungen in der eineinhalbstündigen Trainingseinheit gemacht, sondern auch ganz normale Flüge durchgeführt. Dazu gehört das Landen bei Seitenwind, das Landen auf sehr kurzen Plätzen, auf Grasplätzen, das Üben der Flugvorbereitung, Notlandeübungen, Navigationsübungen und Nachtflug. An dem Trainingscamp nahmen 20 Piloten und zehn Fluglehrer aus dem gesamten Bundesgebiet teil sowie eingeladene externe Referenten.

Es wurde an drei Tagen ein intensives Training in und mit 15 Flugzeugen durchgeführt. „Dieses Training ist nicht verpflichtend, aber die Piloten nehmen die Gelegenheit sehr gern wahr, sich über gesetzliche Änderungen zu informieren und gemeinsam mit Fluglehrern die verschiedensten Flugsituationen zu üben“, sagte Campleiter und Fluglehrer Johannes Dahmlos. Verschiedene Flugzeugtypen wurden geflogen, so zum Beispiel die Cessna (Flügel oben), Piper (Flügel unten), Mooney oder Commander.

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Lob für Gastgeber

Sogar ein Ultra-Leichtflugzeug war am Platz. „Wir sind immer wieder gern hier in Stendal und fühlen uns wie zu Hause“, lobte Dahmlos, „die Unterkunft im Hotel an der Industriestraße sowie die Gastronomie auf dem Flugplatz gefallen uns immer wieder.“

Veranstalter des Trainings – es war das 26. in Borstel – ist die AOPA, der Interessenverbund der Privat- und Berufspiloten, dem in Deutschland 18 000 Mitglieder angehören, international rund 400 000.