Altmark präsentiert sich noch bis Sonntag auf der weltgrößten Landwirtschaftsmesse

Grüne Wiese auf der Grünen Woche

Zum dritten Mal präsentiert sich die Altmark in diesem Jahr an einem Gemeinschaftsstand in der Sachsen-Anhalt-Halle unter dem Dach der beiden Landkreise und des Tourismusverbandes. Sonntag war dort Altmark-Tag.

Von Thomas Pusch

Stendal l Seinen ersten großen Auftritt hatte das neue Altmark-Motto "Grüne Wiese mit Zukunft" am Wochenende bei der Grünen Woche in Berlin. Am Sonntag war in Halle 23b Altmark-Tag. Moderiert wurde das Programm vom Radio-Brocken-Duo Holger Tapper und Verena Strauß. Am Mikrofon von Strauß bekam Gerhard Faller-Walzer die Gelegenheit, den nicht unumstrittenen Slogan vorzustellen, präsentierte die Altmark als Ideenwiese. "Wenn man aus dem Ländle kommt und in der Altmark lebt, muss es dort schön sein", meinte Tapper zu dem gebürtigen Baden-Württemberger.

Drei Königinnen verliehen Glanz

Neben Informationen gab es auch majestätischen Glanz aus der Altmark auf der Bühne. Gleich drei Königinnen begrüßten Tapper und Strauß: Suppenkönigin Josefine Schneider, Gast-Suppenkönigin Paula Löber und Baumkuchenkönigin Saskia-Maria Franz. Die verriet, dass ihre liebste Baumkuchensorte "das Original mit Fondant" ist. Die Baumkuchenkönigin ist auch Teil der Werbekampagne für die Altmark, wirbt auf einem Plakat mit dem Slogan "Mein Königreich ist die Zukunft".

Den Werbeeffekt der Grünen Woche nutzte noch ein weiteres weibliches Wesen, Wilma Wels, Maskottchen der Bundesgartenschau 2015, die in vier brandenburgischen Städten und in Havelberg stattfindet. Vorgestellt wurde die Veranstaltung allerdings vom Geschäftsführer des Zweckverbandes Bundesgartenschau, Erhard Skupch, da Wilma nur gut aussieht, aber nicht spricht.

Auf der Bühne wurde allerdings nicht nur gesprochen, sondern auch gesungen. Den Anfang machte die Gruppe Lysander mit ihrer Sängerin Mirjam Miesterfeld. Für die Band war ein Auftritt in dieser Größenordnung nichts Neues, sie hatte auch schon einen Auftritt bei der Jugendmesse You und hat auch schon an der Seite der Band Bosse gespielt. Charlotte Knappstein ist gebürtige Bochumerin, Wahl-Salzwedelerin und kann wie kaum eine andere Chansons etwa von Piaf oder Knef ins Mikrofon hauchen, singen und sprechen.

Messeaufträge sorgten für Lieferschwierigkeiten

Schon Stammgäste bei der Grünen Woche sind die Mitglieder der Tanzgruppe Fitsche-been aus Salzwedel, die einen Mix aus Folklore und Moderne farbenfroh und schwungvoll aufs Parkett brachten. Eine Premiere war die Teilnahme hingegen für die jungen Damen von Brown Sugar aus Tangermünde. Doch von Lampenfieber keine Spur, auch sie brachten ihre Choreographien gekonnt auf die Bühne.

Neben den kulturellen geht es bei der Grünen Woche vor allen um die kulinarischen Genüsse. Und da hat die Altmark einiges anzubieten, Kostproben wurden von den Besuchern gerne genommen, etwa bei Kelles Suppenmanufaktur oder der Konditorei Stehwien, die mit Tangermünder Nährstangen und ihren Abwandlungen in Berlin vertreten ist. "2013 war für mich ein Superjahr", erzählte Antje Mandelkow von der Suppenmanufaktur. Durch die Messe habe sie so viele Aufträge erhalten, dass es sogar zu Lieferschwierigkeiten gekommen sei. "Es kommen aber auch viele Besucher aus der Region vorbei, um zu schauen, wie wir uns präsentieren", stellte sie fest.

Bekannte Gesichter, die hat auch Marlen Hinz von der Konditorei Stehwien gesehen. In diesem Jahr ist das Tangermünder Unternehmen erstmals am Gemeinschaftsstand vertreten. Begeistert ist sie von der Resonanz ebenso wie Mandelkow. Und auch den Künstlern hat es gefallen, Messeluft zu schnuppen. "Es hat Spaß gemacht", meinte eine sehr zufriedene Mirjam Miesterfeldt.