Demonstration

Klimaaktivisten in Stendal droht vierstellige Rechnung für die Reinigung des Marktplatzes

Die Sprühkreide auf dem Pflaster des Stendaler Marktplatzes soll nun von einer Fachfirma entfernt werden. Das könnte für die Ortsgruppe von Fridays For Future teuer werden.

So sah der Stendaler Marktplatz nach der Demonstration aus.
So sah der Stendaler Marktplatz nach der Demonstration aus. Foto: Antonius Wollmann

Stendal (wo) - Die Hansestadt Stendal hat eine Fachfirma damit beauftragt, die Farbrückstände auf dem Marktplatz zu entfernen. Sie sind das Erbe einer von der Stendaler Ortsgruppe von Fridays For Future angemeldeten Demonstration, deren Teilnehmer den Platz großflächig mit Kreide besprüht hatten. Für die Reinigung wird laut Stadtsprecher Armin Fischbach ein hoher vierstelliger Betrag fällig werden. Die genaue Summe sei aber noch nicht bekannt.

Die Kosten sollen auf die Organisatoren der Demo umgelegt werden. Die Initiative eines Stendaler Unternehmers, auf eigene Rechnung die Farbe zu entfernen, um die Klimaschützer finanziell nicht zu belasten, konnte nicht realisiert werden, wie Fischbach mitteilt. Die Reinigung soll zeitnah erfolgen.