Stendal l Ärztemangel, Praxis-Nachfolgeprobleme, Klinikschließung – dies sind hierzulande längst keine dräuenden Szenarien mehr, sondern ist Realität. Um dem entgegenzuwirken, haben sich das Johanniter-Krankenhaus Stendal und die Medizinische Hochschule Brandenburg nun zusammengetan. Mit einer Stiftungsprofessur wollen sie die Ärzteausbildung stärken.

Neue Praxis, neue Station

Für die Bevölkerung am wichtigsten dürfte bei der ganzen Sache sein, dass es damit künftig im hiesigen Krankenhaus eine Allgemeinarztpraxis geben wird sowie eine allgemeinmedizinische Station „mit 10 bis 15 Betten“ und dass zudem eine mobile Arztpraxis entstehen soll.

Die Stiftungsprofessur beinhalte neben der praktischen Tätigkeit die Versorgungsforschung. Sie ist auf fünf Jahre angelegt, finanziert wird sie von den Johannitern mit rund einer Million Euro. Wann genau diese Stelle eingerichtet wird, könne derzeit noch nicht gesagt werden. Die Ausschreibung soll demnächst beginnen.

Den kompletten Text lesen Sie in der Stendaler Volksstimme vom 17. September 2020 oder im E-Paper.