Stendal l Die Kandidaten sind nominiert: Fünf Frauen und 18 Männer wollen bei den Kommunalwahlen im Mai für die „Wählergemeinschaft pro Altmark“ ins Rennen und damit in den Wahlkampf gehen. Am 15. Februar 2019 wurden dazu in Stendal für die drei altmärkischen Wahlbereiche von Havelberg über Osterburg bis Stendal die Kandidaten aufgelistet.

"Eine schlagkräftige Truppe"

„Jetzt gibt es uns“, stellte Nico Schulz mit einer Mischung aus Erleichterung und Tatendrang fest. Der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Osterburg hatte die Gruppierung gemeinsam mit dem Seehäuser Amtskollegen Rüdiger Kloth initiiert. Nach den zwei Stunden Listenaufstellung zeigte er sich sehr zufrieden: „Da ist eine schlagkräftige Truppe zusammengewachsen.“ Und die werde hoffentlich auch viele Menschen dazu bewegen, wählen zu gehen, die das aus Enttäuschung diesmal vielleicht nicht getan hätten. Damit meint Schulz den noch immer nicht vollends aufgeklärten Wahlfälschungsskandal von 2014.

Was inhaltlich für die Wählergemeinschaft eine Rolle spielen soll, müsse nun in den kommenden Wochen erörtert werden. „Die Klammer, die uns verbindet, ist der Protest gegen den Wahlskandal. Aber es geht auch darum, gemeinschaftliche Interessen der Kommunen zu transportieren.“

Das sind die Kandidaten

Im Wahlbereich (WB) I Hansestadt Stendal treten an: Hennig von Katte von Lucke, Jens Krumsieg, Siegmund Löser, Diana Präbke, Carola Radtke, Bärbel Voigt, Rolf Weis; im WB II Osterburg-Bismark: Rüdiger Kloth, Nico Schulz, René Schernikau, Bernd Schulze, Reiko Lühe, Andreas Cosmar, Dieter Klapötke, Reinhard Röhl, Matthias Alph, Hans-Jürgen Ahrend, Michael Apel; im WB III Elbe-Havel-Tanger: Dr. Rudolf Opitz, Edith Braun, Sabine Schulze, Frank Döbbelin, Martin Schröder.