Wildpark Weißewarte

Nachwuchs ist immer willkommen: Rotwild-Kalb vor wenigen Tagen geboren

Im Rotwildgehege des Wildparks in Weißewarte bei Stendal ist vor kurzem Nachwuchs angekommen. Der lässt sich zwar noch nicht oft bei den Besuchern blicken, das dürfte sich aber bald ändern. Eher zu hören als zu sehen war dafür der menschliche Nachwuchs am Kindertag, der mit Trommelspaß überrascht wurde.

Von Birgit Schulze
Der jüngste Zuwachs im Wildpark Weißewarte: Ein Rotwild-Kalb in seinem Versteck. Die Mutter schaut wachsam um die Ecke.
Der jüngste Zuwachs im Wildpark Weißewarte: Ein Rotwild-Kalb in seinem Versteck. Die Mutter schaut wachsam um die Ecke. Foto: Birgit Schulze

Weißewarte - Ein Rotwildkalb ist im Wildpark Weißewarte auf die Welt gekommen. Noch versteckt es sich vor den Augen der Besucher, doch das dürfte sich bald ändern. Der Nachwuchs spielt im Wildpark in Weißewarte immer eine große Rolle – sowohl der tierische als auch der menschliche.

Während regelmäßig neue Tierkinder in dem 15 Hektar großen Park zu bewundern sind, ist der menschliche Nachwuchs immer nur für einen Tag oder einige Stunden zu Gast. Dafür wird aber auch einiges geboten.

Trommeloma Martina überrascht die Kinder

Tiere füttern und beobachten, etwas über deren Lebensweise und Aussehen lernen, aber auch Spaß im Streichelgehege oder auf dem großen Spielplatz haben können die Kleinen dort. Auch die Parkeisenbahn ist ein echter Besuchermagnet für Familien mit Kindern, im Parkimbiss gibt es Eis, Getränke und Würstchen und im Kräutergarten duftende und köstliche Pflanzen zum Kennenlernen.

Ein besonderes Highlight gab es jüngst zum Kindertag im Wildpark: Mit ihren Schlaginstrumenten und guter Laune war Martina Rungwerth-Zetsche, die selbst ernannte „Trommel-Oma Martina“ am Kindertag in den Wildpark Weißewarte gekommen, um unter den Kindern gute Laune zu verbreiten.

Zusammen mit der mobilen Jugendarbeit der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte ist sie des Öfteren in der ganzen Region unterwegs und wollte mit ihrem spontanen Besuch auch die Wildpark-Besucher überraschen.

Neben ersten Rhythmus-Übungen und dem Kennenlernen verschiedener Trommelformen ging es unter anderem auch um das Kennenlernen indianischer Musik. „Ich war im vergangenen Jahr mit dem Sozialausschuss hier und hatte da schon die Idee, mit meinen Trommeln herzukommen“, erzählt sie.

Hirsch-Kalb versteckt sich in den ersten Tagen

Im Wildpark gibt es des Öfteren tierischen Nachwuchs bei kleinen und großen Tieren. Jüngster Zuwachs ist ein wenige Tage altes Rotwildjunges, das seine Mutter aktuell noch geschützt vor den Blicken der Besucher versteckt hat.

In den ersten Tagen ihres Lebens verbergen sich junge Rotwildkälber gut und drücken sich dicht an den Boden, sobald sich ihnen etwas Unbekanntes nähert, danach setzt auch bei ihnen der Fluchtreflex ein. Spätestens dann wird das Kalb auch für die Besucher zu sehen sein.

Nachwuchs beim Rotwild sei im Wildpark gar nicht so häufig, berichtet Fred Stoike, Vorsitzender des Betreibervereins Wildpark Weißewarte, der sich sehr über den neuesten Nachwuchs freut.

"Trommeloma Martina" sorgte im Wildpark für eine Kindertagsüberraschung.
"Trommeloma Martina" sorgte im Wildpark für eine Kindertagsüberraschung.
Foto: Birgit Schulze