Landkreis  Stendal l 69-85-96-49-92-2-58-19-56-24-69. Nein, das sind nicht etwa sehr obskure Lottozahlen, sondern das ist die Zahlenkombination der künftigen Fahrrad-Regionalroute „Stendal im Blick“. Die wird in den entsprechenden Faltblättern für die östliche Altmark als einer von zwölf Tourenvorschlägen nach dem neuen „Radeln nach Zahlen“-System aufgeführt.

Zwar könnte man diese Tour auch jetzt schon machen, doch dem kartenlosen oder ortsunkundigen Radler fehlen dann die entsprechenden Wegweiser – also die durch Zahlen bezeichneten Knotenpunkte, die die Orientierung und Tourenplanung künftig im Landkreis Stendal vereinfachen und vor allem vereinheitlichen sollen.

Warten auf Fördergeld

Absichtsvoll gesprochen wird darüber im Landkreis Stendal und Anrainerregionen seit 2016, zwölf Kommunen arbeiten dafür zusammen. Die Idee soll nun bis zum Frühjahr in der Ostaltmark samt Havelberg sowie im Jerichower Land konkret werden – nämlich in Form von Knotenpunkt-Schildern, Orientierungstafeln und Zwischenwegweisern.

Doch dafür wartet man noch auf die Auszahlung beantragten Fördergelds. „Wir liegen aber im Zeitplan" sagt Tourismusmanagerin Jeanett Czinzoll, "dieses Jahr werden wir die Firma für den Schilderbau beauftragen, das wird in den Winter gehen, und zum Frühjahr 2021, also zur neuen Radfahrsaison, sollte alles fertig sein.“

Neben gedrucktem Informationsmaterial zum „Radeln nach Zahlen“, das längst parat liegt, soll es dazu auch digitale Angebote geben.

Den kompletten Text lesen Sie in der gedruckten Stendaler Volksstimme vom 8./9. August 2020 oder im E-Paper.