Stendal l Bereits zum vierten Mal findet am 12. Mai, die Sachsen-Anhalt-Motorrad-Classic des ADAC statt. Fast 100 Teilnehmer haben sich zur Ausfahrt in der Altmark angemeldet, sie werden aus allen Himmelsrichtungen, von Kiel bis Meiningen, anreisen. Am Freitag ist der Anreisetag, auf dem Parkplatz am Nordwall, der als Fahrerlager dient, können bereits dann die teilweise fast 100 Jahre alten Maschinen bewundert werden.

Mit Grillwürsten und Getränken wird an der Nordwall-Classic-Garage das Wiedersehen gefeiert. Zahlreiche „Benzingespräche“ werden die Vorfreude auf das Ereignis steigern.

Startschuss fällt um 9.30 Uhr

Großer Andrang wird dann am Sonnabendvormittag auf dem Stendaler Marktplatz herrschen. Um punkt 9.30 Uhr wird der erste Fahrer auf die 145 Kilometer lange Reise geschickt. Die folgenden Teilnehmer starten im Minutentakt. Aus Stendal heraus geht es am Uenglinger Tor vorbei in Richtung Westen. Die Streckenführung wurde abseits von Bundesstraßen gewählt. Nach Möglichkeit sollen viele Ortschaften durchfahren werden. Die Organisatoren, zu denen auch die Nordwall-Classic-Garage gehört, hoffen auf gutes Wetter und viele schaulustige Altmärker am Rande der Strecke. „Manche machen daraus sogar ein kleines Dorffest“, sagte Vereinsvize Jörg Punzel im Gespräch mit der Volksstimme.

Bilder

Insgesamt 65 Teilnehmer der Veranstaltung fahren in Wertung, das heißt, sie legen unterwegs kleinere Prüfungen ab. Die Zuschauer erwartet ein breites, interessantes Fahrzeugspektrum: Die ältesten Maschinen sind eine Hulla mit vier PS und 200 Kubikzentimetern und eine BMW R52 mit zwölf PS und 500 Kubikzentimetern aus dem Jahr 1928. Aber auch „moderne Klassiker“ bis Baujahr 1980 nehmen an der Classic-Veranstaltung teil, wie zum Beispiel Motorräder und Gespanne von den Herstellern NSU, Zündapp, Puch und Heinkel.

Im Ferienpark Zichtau wird von 11 bis 13 Uhr eine Mittagspause eingelegt. Auf dem Bismarker Marktplatz wird gegen 14.10 Uhr gestoppt, um sich einen Stempel für das Bordbuch abzuholen, ebenso vor dem Schloss Döbbelin gegen 14.45 Uhr. Dort werden die Fahrer von den Stendaler Husaren empfangen, die in ihren Uniformen vor dem Schloss ein besonderes Bild abgeben werden. Sollte ein Fahrer eine der beiden Stempelstationen verpassen, wird er von der Wertung ausgeschlossen.

Siegerehrung am Abend

Stendal wird dann schließlich über die Röxer und Bahnhofstraße angefahren, vorbei am Tangermünder Tor geht es zum Schützenplatz, wo gegen 14.55 Uhr weitere Sonderprüfungen warten. Über die Bismarck- und Breite Straße geht es zum Ziel auf dem Marktplatz, wo den ganzen Tag das ADAC-Infomobil steht. Unter anderem können sich Interessierte dort Bilder von den vergangenen drei ADAC-Sachsen-Anhalt-Classic-Rennen ansehen.

Die Zuschauer haben die Möglichkeit, die Motorräder auch nach der Zielankunft auf dem Marktplatz in Stendal zu bewundern und mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. Die Siegerehrung für die Teilnehmer, die in Wertung gefahren sind, findet schließlich ab 19 Uhr in der Vereinshalle der Nordwall-Classic-Garage statt.