Stendal l So etwas wie am 13. Juni 2020 soll möglichst nicht noch einmal passieren: dass bei Stark­regen Wasser ins straßenseitige Gebäude des Winckelmann-Museums in Stendal läuft. Darin befinden sich vor allem Magazinräume, wo Exponate und Sammlungsstücke aufbewahrt werden.

Feuermelder reagierten

„Das Wasser lief vom Dach durch die Zwischendecke vom zweiten ins erste Obergeschoss und bis in den Keller“, erinnert sich Museumsleiterin Stephanie-Gerrit Bruer an den verhängnisvollen Tag. „Es kam sogar aus den Lampen und den Feuermeldern heraus. Und die sind dann auch angesprungen.“

Ursache liegt woanders

Jetzt soll eine Not-Regenentwässerung am überforderten Fallrohr eingebaut werden. Diese kurative Maßnahme dürfte nur ein kleiner Trost sein für die Museums­chefin, denn aus ihrer Sicht ist damit nicht die eigentliche Ursache behoben: „Seit 2018 warten wir darauf, dass die Bauarbeiten an dem Backsteingebäude weitergehen. Aber vor allem muss wohl am Dach etwas erneuert werden, sonst wäre das Wasser nicht ins Gebäude gelaufen.“

Wie aus der Pressestelle der Stadt zu erfahren ist, soll das Problem des überlasteten Regenablaufs „im Zuge der noch ausstehenden Fassadensanie­rung behoben werden“, teilt Armin Fischbach auf Anfrage mit. Jedoch habe der Wasserschaden „unmittelbar nichts mit der Sanierungsmaßnahme zu tun“, antwortet der Pressesprecher auf die entsprechende Volksstimme-Frage.

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