Stendal l Man könnte sagen: In der Stendaler Volkshochschule läuft alles wie immer. Wieder wie immer. Denn letztlich sind es nur Äußerlichkeiten, die sich seit dem Neustart am 2. Juni verändert haben: Ein- und Ausgang getrennt, Abstandsregeln, weniger Plätze in den Räumen, Maskenpflicht in den Fluren. Genau diese Äußerlichkeiten aber erlauben es der Volkshochschule, ihr Kurs­programm wieder aufzunehmen, was bei Dozenten und Teilnehmern große Erleichterung hervorruft, wie VHS-Leiterin Joanna Sannemann erzählt: „Alle sind voller Elan, das gibt viel positive Energie.“

Keinen Kurs gestrichen

Zufrieden stellt sie denn auch fest: „Wir mussten nichts streichen, unsere Kurse wurden nur unterbrochen.“ Dass sich das Sommersemester nun teils bis in den Herbst erstreckt, stört die Programmplanung für das nächste Semester keineswegs. „Es wird ein ganz normales Herbstsemester werden“, sagt die VHS-Leiterin, „auch die Sport-, Bewegungs- und Ernährungskurse finden wieder statt, nur unter anderen Bedingungen.“

Digitales nur begleitend

Digitale Angebote, so Joanna Sannemanns derzeitige Erfahrung, könnten zwar eine Ergänzung sein, das Kurs­erlebnis als solches jedoch nicht vollständig ersetzen – egal ob Corona-Stillstand oder Normalbetrieb. „Wir nutzen das Digitale begleitend... Es sind eher kleinere Dinge, große Digitalprojekte haben wir noch nicht.“

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der gedruckten Volksstimme vom 19. Juni 2020 oder im E-Paper