Stendal l Bevor es den Pfad überhaupt gibt, ist Jürgen Lenski ihn nun schon etliche Male gegangen. Erst Mitte September wieder, um mit zwei weiteren Projektbeteiligten die genaue Lage, Ausrichtung und Beschriftung der Wegplatten auszubaldowern. Da jetzt auch der Zuwendungsbescheid über das Fördergeld da ist, kann es konkret werden.

Winckelmann-Pfad: Sechs Stationen

Der Winckelmann-Pfad soll künftig – nach derzeitigem Stand ab Frühjahr 2021 – Stendals Bewohner und Besucher buchstäblich in die Spur bringen: Anhand von sechs in den Boden eingesetzten Stahlplatten und zusätzlichen Wegweisern wird man spaziergängerisch durch Johann Joachim Winckelmanns Leben geführt

Wie die Haupttafeln aussehen werden, steht jetzt fest: Zu lesen sein wird nun der Schriftzug „Winckelmann-Pfad“, daneben ein Porträtkopf des Antike-Verehrers und dazu eine knappe, aber eindeutige Erläuterung des Standorts. Ein Faltblatt soll dann zu den einzelnen Orten nähere Erläuterungen liefern, perspektivisch könnte es auch eine App geben.

Winckelmann-Pfad benötigt Spenden

41.000 Euro werden benötigt, die Investitionsbank Sachsen-Anhalt gibt 33.000 Euro dazu, die Stiftung muss einen Eigenanteil von 8000 Euro aufbringen. Dafür hofft man auf Privat- oder Firmenspenden. Wer spenden möchte, kann dies über die Seite www.buergerstiftung-stendal.de oder per Überweisung tun. Konto der Altmärkischen Bürgerstiftung: IBAN: DE20810505550101010184. Verwendungszweck: „Spende Winckelmann-Pfad“.