Wanzleben l Die Stadt Wanzleben-Börde arbeitet weiter an der Vorbereitung der Saison in ihren beiden Freibädern. Im Wanzleber Spaßbad und im Schwimmbad 1955 Klein Wanzleben soll am 1. Juni angebadet werden. Wenn Corona es zulässt. Noch hat das Land Sachen-Anhalt zur Öffnung von Freibädern unter Pandemiebedingungen keine Regelung getroffen.

„Auch bei den Freibädern ist es erforderlich, auf die bestehenden Gefahren durch Corona zu reagieren“, betonte Bürgermeister Thomas Kluge (parteilos) bei der vergangenen Sitzung des Stadtrates im Kulturhaus der Sarrestadt. Sollte die nächste Verordnung des Landes Sachsen-Anhalt die Möglichkeit eröffnen, die Freibäder zu öffnen, werden Beschränkungen der Besucherzahlen erforderlich. „Änderungen und Abweichungen sind natürlich möglich, da wir zurzeit keine Regelungen zur Öffnung haben“, sagte Kluge.

Im Spaßbad Wanzleben dürfen sich dann unter Einschränkungen durch Corona maximal 300 Besucher gleichzeitig aufhalten. Im Schwimmerbecken sind höchstens 80 Gäste und im Becken für Kleinkinder 20 Personen gestattet.

Im Schwimmbad 1955 des Zuckerdorfes Klein Wanzleben wird die Anzahl der Besucher auf maximal 200 begrenzt. Im großen Becken sind höchstens 80 Gäste und im Kleinkinderbecken vier Personen gestattet. Kontaktspiele wie Fußball, Handball, Kriegen spielen sind in beiden Bädern untersagt. Jedes Spielgerät ist nur von einem Kind zu nutzen. Beim Aufenthalt im Wasser ist gleichfalls ein Mindestabstand von 1,5 Metern unter den Gästen einzuhalten. Die Abstandsregeln von 1,5 Metern sind zudem auf dem gesamten Gelände einzuhalten. Für Personen, die in einen Haushalt leben, gelten die Abstandsregel auf der Liegewiese nicht. Der Aufenthalt im Sanitärbereich ist auf sechs Besucher begrenzt. Spielflächen für Kontaktsportarten werden gesperrt.

Die Aufgabe der Mitarbeiter des Spaßbades Wanzlebens und des Schwimmbades 1955 Klein Wanzleben wird es sein, die Einlass- und Benutzungsbeschränkungen durchzusetzen, kündigte der Bürgermeister an.