Wanzleben l Aufregung und Spannung erfüllten am Sonnabendvormittag den gut gefüllten Saal des Wanzleber Kulturhauses. Die ersten Reihen waren für die 44 Schulanfänger reserviert, damit sie einen guten Blick auf die Bühne haben. Das Programm, das hier aufgeführt wurde, war vor allem an ihre Adresse gerichtet.

Nachdem die Schüler der Musikschule Fröhlich unter Leitung von Frank Müller eine musikalische Einstimmung gegeben hatte, macht die stellvertretende Schulleiterin der Wanzleber Grundschule „An der Burg“, Steffi Röttger, die Mädchen und Jungen neugierig auf den Schulalltag. „Lernen ist ein großes Abenteuer und bringt jeden Tag etwas Neues“, erklärte die stellvertretende Schulleiterin. Um das zu erleben, müssten die Kinder nur jeden Tag zur Schule kommen – mit Ranzen, Frühstück und guter Laune. Sie versprach den Steppkes, dass sie in den nächsten Tagen und Wochen ihre Schule als ein neues Gebäude, neue Kinder und neue Erwachsene, mit denen es klarzukommen gilt, kennenlernen werden. Aber auch neue Regeln, an die sie sich gewöhnen müssten, werde es geben. Vor Fehlern sollten sie aber keine Angst haben, Fehler würde beim Lernen dazugehören. Und dann sind da noch viele Hände, die ihnen auf dem neuen Weg behilflich sind – die von den Klassenlehrerinnen, den Eltern und den Großeltern.

Drei Klassen in der größten Schule

„Wichtig ist, dass die Eltern und die Lehrer zusammenarbeiten, wenn es um das Wohl der Kinder geht“, unterstrich Steffi Röttger. Ansinnen der Lehrer sei es vor allem, dass die Mädchen und Jungen ihre Fähigkeiten voll entfalten können. „Wir sind gespannt, was ihr schon alles könnt“, sagte Steffi Röttger in Richtung der kleinen Schulanfänger und versprach, dass die Lehrer noch ganz viel Wissen, damit sie sich „in der Welt zurechtfinden“, hinzupacken wollen. Direkte Ansprechpartner sind dabei die Klassenlehrerinnen Ramona Berge (Klasse 1a), Karin Walther (Klasse 1b), Angelika Brix (Klasse 1c) sowie die Förderschullehrerin Claudia Lede und Marlies Günther als Pädagogische Mitarbeiterin.

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Den Bogen von der Theorie zur Praxis spannten die Schüler der zweiten Klasse. Sie zeigten in ihrem Programm über Zahlen, Buchstaben, die Zuckertüte und das Größerwerden, dass man schon im ersten Schuljahr eine ganze Menge lernen kann.

Festumzug zum Schulgebäude

Die Einschulung in Wanzleben ging natürlich nicht zu Ende ohne die erste Schulstunde. Begleitet von der Musik des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Druxberge und abgesichert durch die Kameraden der Wanzleber Feuerwehr zog sich dazu ein Festumzug vom Kulturhaus zur Grundschule. Die Zeit, in der die Eltern und andere Angehörige auf dem Schulhof auf die Abc-Schützen warteten, überbrückte der Förderverein der Schule mit dem Angebot von Getränken. Die Übergabe der Zuckertüten war dann sicher das i-Tüpfelchen auf dem Einschulungstag für die Kleinen.

Feierlich wurde die Einschulung am Sonnabend nicht nur an der größten Grundschule der Stadt Wanzleben-Börde in Wanzleben begangen, sondern auch an den Grundschulen in Domersleben, Hohendodeleben, Klein Wanzleben und Seehausen. In den ersten Klassen werden in diesem Schuljahr in Domersleben 23 Schüler, in Hohendodeleben 21 Mädchen und Jungen, in Klein Wanzleben 22 Schüler sowie in Seehausen 20 Kinder das Lesen, Schreiben und Rechnen lernen.