Wanzleben l Das Wanzleber Spaßbad machte seinem Namen alle Ehre. Hunderte Kinder und Erwachsene tummelten sich in der „Wanzleber Badewanne“, um sich bei der Hitze des Tages abzukühlen. Die Stadt Wanzleben hatte zum Kinderspaßbadfest eingeladen. Kinder hatten ermäßigten Eintritt. Beim Fest erreichte das Bad mit 859 Besuchern nach Betreiberangaben die dritthöchste Gästeanzahl an einem Tag. Das zunächst geplante Neptunfest wird zu einem späteren Zeitpunkt veranstaltet.

Unterstützt wurde die Stadt beim Kinderspaßbadfest vom Polizeisportverein (PSV) Wanzleben. Peter Wieland sorgte bei einem Volleyballturnier für einen sportlichen Ablauf der Begegnungen am Netz. Beim Volleyball banden die Mitglieder des PSV Jugendliche und Erwachsene, die das Fest besuchten, in das Spiel mit ein.

Viele Spiele im Wasser

Jan Hartmann von der Abteilung Fußball des Sportvereins Blau-Weiß Empor Wanzleben animierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Jagd nach dem Leber auf dem knochentrockenen und nicht mehr sehr grünem Rasen auf den Freiflächen des Bades.

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Hinzu kamen acht freiwillige Helfer, die die Organisatoren des Kinderspaßbadfestes bei den Wasserspielen unterstützten. Dabei sorgte die mit Luft gefüllte Krake für den größten Spaßfaktor. Das Spielgerät mit den vielen Armen war ständig von den Wasserratten umlagert und besetzt. Beim Ringetauchen waren die Starter aufgefordert, in möglichst kurzer Zeit einen am Boden des Becken liegenden Ring an die Wasseroberfläche zu holen. Dabei mussten sie einen langen Atem beweisen und die Luft anhalten. Auf der Wasserrutsche ging es ebenso um Tempo. Am Ende des Wettkampfs winkte für den rasantesten Starter der Titel „Schnellster Rutscher“. Auf einem auf dem Wasser schwimmenden Laufband schafften es lediglich 15 von 100 Kindern, die schwankende Strecke vollständig zu bewältigen. Die Hüpfburg der Sportjugend Börde mit Sitz in Wanzleben war ebenso gut besucht.

Viele Gäste aus dem Umland

Für Ordnung und vor allem die Sicherheit der vielen Gäste beim Fest sorgten sich Gino Hellrung, Fachangestellter für Bädertechnik, und Rettungsschwimmer Max Schirrmeister. Hinzu kam Bernd Schirrmeister, der den Einlass meisterte. Er bedankte sich bei allen Helfern, Unterstützern und Sponsoren, die zum Gelingen des Kinderspaßbadfestes beitrugen. Vor allem bei den Sponsoren wie der Volksbank Börde-Bernburg, der Sportjugend Börde und Nico Bloch. Auch das Team des Kiosk hatte alle Hände voll zu tun, um die Besucher mit Speisen, Eis und Getränken zu versorgen.

Wie Wanzlebens Bürgermeister Thomas Kluge (parteilos) zur Volksstimme sagte, haben in dieser Saison bis Ende Juli 25.900 Gäste das Spaßbad Wanzleben und 7400 Gäste das Schwimmbad des Zuckerdorfes Klein Wanzleben besucht. Erstaunlich sind dabei die Besucherströme, die eine Umfrage am Einlass des Spaßbades Wanzleben über mehrere Tage ergeben hat. Demnach kamen die meisten Gäste aus Magdeburg, dem Umland und erst dann aus der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben-Börde.