Verabschiedung

Im Rahmen des Sommerfests verabschiedet die Leiterin der Kindertagesstätte „Wilde Schwäne“ in Schwaneberg, Manuela Hammecke, die Erzieherin Bärbel Becker in den Ruhestand. „Kollegin Becker war schon von Anfang an mit dabei“, sagt sie in ihrer Dankesrede. Das Team der Erzieher werde sie vermissen.

Schwaneberg l „Oweh. Oweh. Wir sind die Piraten auf hoher See!“ Schaurig ertönte das Erkennungslied beim Piratenfest der Kindertagesstätte „Wilde Schwäne“ in Schwaneberg. „Wir geben uns alle Mühe, jedes Jahr aufs Neue, ein buntes Thema für unser Sommerfest zu finden“, berichtete die Leiterin der Kita, Manuela Hammecke.

Augenklappen und schwere Säbel, Totenkopfmasken, Seeräuber-Tunikas und Servietten mit Schatztruhenmotiv: in diesem Ambiente erklang gleich nach dem Einstieg mit dem Piratenlied der zweite Schlachtgesang der Schwaneberger Piraten: „Wilde Schwäne, das sind wir“. Logisch, dass hier der Text noch besser saß, dass die Verse des Liedes noch weiter weg als beim ersten Lied gut zu verstehen waren.

Holzbein und Augenklappe

Die 30 Kinder im Alter von ein bis sieben Jahre hatten sich denn auch alle größtenteils piratenecht ausstaffiert. Der eine hatte ein Holzbein, der andere eine Augenklappe. Manche hatten einen scharfen Säbel mitgebracht, andere eine Freibeuterflasche voll mit Rum. „Das ist ein tolles Thema, bei dem die Kinder so richtig ihrer Phantasie freien Lauf lassen können“, betonte Hammecke.

Bilder

Natürlich ging jeder der kleinen Piraten zusammen mit Hilfe von Mama und Papa bei dem Fest in der Kita auch einmal so richtig auf Freibeuter-Tour. So mussten die Mädchen und Jungen auf einer dünnen Planke das Gleichgewicht halten, an einem Tau ziehen, ein Piratenbild malen, den Pirat „Stinkebart“ mit Bällen abwerfen, auf einem Schiff ein Foto machen lassen und zum Schluss an der Schatzkiste ein Rätsel lösen. Zur Stärkung gab es Kuchen der Eltern, Nudel und Wurstgulasch von der Bördekirche – alles gespendet. Leiterin Hammecke bedankte sich bei allen für diese Art der Unterstützung.

Möglichkeit zum Gespräch

Für Papa Raik Eserluß war es von Anfang klar, dass er bei den Vorbereitungen des Piratenfestes hilft. „Solch ein Fest ist immer auch eine Gelegenheit, sich mit Anderen auszutauschen. Da bin ich auf jeden Fall mit dabei, gerne auch öfters.“ Sein 5jähriger Sohn Mika war mit Feuer und Flamme bei der Sache. Kaum in der Kita angekommen wollte er sofort auf Schatzsuche.

Hildegard Peters war begeistert von dem Motto. Sie ist die Oma der einjährigen Mila Mattes. Natürlich verstehe ihre Enkelin das alles noch nicht richtig, aber „sie spürt den Spaß, und darauf kommt es doch hier im Kindergarten an“.

Die 7jährige Elli freute sich, endlich mal wieder verkleidet herum laufen zu können, ein Schwert zu schwingen und durchs Fernrohr zu schauen. „Ich würde gerne mal zur See fahren und mir das alles anschauen“, verriet sie leise der Volksstimme und verschwand auch schon wieder zu einer Gruppe von gefährlichen Freibeutern, die bereits ein neues Opfer ausgemacht hatten.