Wahllokale in der Einheitsgemeinde

Wanzleben: KSG, Johann-Wolfgang-von-Goethe-Straße 1

Rathauskeller, Markt 1-2

Grundschule „An der Burg“, Lindenpromenade 28

Schleibnitz: Bürgerhaus, Hauptstraße 19

Blumenberg: Blumenberger Krug, Schulstraße 3

Bottmersdorf: Schulungsraum der Feuerwehr, Walter-Rathenau-Straße

Klein Germersleben: Gemeindezentrum, Dorfstraße 1a

Domersleben: Hortraum der Grundschule, Martin-Selber-Straße 1

Seehausen: Turnhalle, Gartenstraße 5b

Eggenstedt: Feuerwehrgerätehaus, An der Hauptstraße 31

Dreileben: Sportlerheim, Am Schwarzen Weg

Groß Rodensleben: Heimathof, Bauernstraße 18

Hohendodeleben: Grundschule, Matthissonstraße 17a

Klein Rodensleben: Gemeindebüro, Zum Teich 5

Zuckerdorf Klein Wanzleben: Rathaus, Alte Hauptstraße 39

Remkersleben: Bürgerhaus, Lange Hauptstraße 17

Briefwahl: Rathaus Wanzleben, Markt 1-2

Wanzleben l „Ich wünsche allen Kandidaten viel Erfolg und uns eine technisch und organisatorisch gut verlaufende Wahl“, sagte Thomas Kluge zum Ende der Sitzung des Wanzleber Wahlausschuss. Der parteilos Wanzleber Bürgermeister fungiert am 26. Mai 2019 bei den Kommunal- und Europawahlen in der Einheitsgemeinde als Wahlleiter. Die Wahlberechtigten haben dann die Mitglieder des Wanzleber Stadtrates und der elf Ortschaftsräte in der Gemeinde zu wählen. Weiterhin die Mitglieder des Kreistags und des Europäischen Parlaments.

Wie Kluge zu Beginn der Sitzung sagte, wurden die von den Parteien, Wählergemeinschaften und Einzelbewerbern im Wanzleber Wahlamt eingereichten Unterlagen bereits auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft. Weshalb es aus seiner Sicht nicht ungewöhnlich sei, dass die Mitglieder des Wahlausschusses jede einzelne Kandidatenliste für den Stadtrat und die Ortschaftsräte einstimmig bestätigen konnten.

64 Kandidaten für Stadtrat

Mit 64 Kandidaten bewerben sich die meisten für die 28 Sitze im Stadtrat Wanzleben. Dabei stellt die Gruppe der freien Wählergemeinschaften aus mehreren Ortschaften mit 24 Bewerben den größten Anteil. Gefolgt von der CDU mit 12, SPD 10, Linke 7, FDP 5, Bündnis 90/Grüne 3 und der AfD 2. Hinzu kommt noch der Einzelbewerber Rainer Lux. Der aktuelle Wanzleber Stadtrat setzt sich aus CDU (7), Freien Wählern (7), FDP (5), Linke (5) und SPD (4) zusammen. Hinzu kommt Bürgermeister Thomas Kluge (parteilos).

Für die elf Ortschaftsräte der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben-Börde mit insgesamt 87 Sitzen bewerben sich zusammen 140 Kandidaten. Mit 20 Bewerbern wollen die meisten die 9 Sitze im Ortschaftsrat des Zuckerdorfes Klein Wanzleben erringen. Gefolgt vom Ortschaftsrat Wanzleben, wo 18 Bewerber auf 9 Sitze kommen, ebenso wie in Domersleben. In Hohendodeleben bewerben sich 17 Kandidaten für 9 Sitze, in Seehausen 14 auf 9, in Klein Rodensleben 10 auf 7, in Bottmersdorf/Klein Germersleben 10 auf 7 und in Remkersleben 9 auf 7. In Dreileben und Eggenstedt sind es jeweils 7 Bewerber auf 7 Sitze in den Ortschaftsräten. „Mit diesen Anzahlen der Bewerber wird es gelingen, nach der Wahl alle Mandate im Stadtrat Wanzleben und in den elf Ortschaftsräten der Einheitsgemeinde zu besetzen“, verdeutlichte Wahlleiter Thomas Kluge.

Wie Kluge noch erwähnte, sei es gelungen, für die Wahlen am 26. Mai in der Gemeinde genügend Wahlhelfer zu gewinnen. 163 Helfer sorgen am Tag der Abstimmungen in 17 Wahllokalen für den ordnungsgemäßen Ablauf. Die Stadt will den Mitgliedern der Wahlvorstände eine Aufwandsentschädigung von jeweils 50 Euro zahlen. Dazu gibt es eine entsprechende Vorlage, die dem Stadtrat Wanzleben am Donnerstag, 28. März, von 19 Uhr an bei seiner Sitzung im Seehäuser Vereinshaus „Zur Sonne“ zur Abstimmung vorliegt. Die Mitglieder des Hauptausschusses haben dem Stadtrat einstimmig empfohlen, diesen Beschluss anzunehmen.

Mit den geplanten 50 Euro geht Wanzleben deutlich über die von der Kommunalwahlordnung des Landes Sachsen-Anhalt empfohlenen Höhe hinaus, die eine Aufwandsentschädigung von 16 Euro vorsieht. „Die ordnungsgemäße Durchführung von Wahlen bis hin zur Unterzeichnung der Wahlniederschrift stellt zweifelsfrei eine hohe Belastung für die Wahlhelfer dar. Vom Recht der Erhöhung sollte dringend Gebrauch gemacht werden, um die Attraktivität dieses Ehrenamtes zu steigern und das Engagement entsprechend zu entschädigen. Eine Erhöhung auf insgesamt 50 Euro wird als angemessener Betrag empfohlen“, heißt es in der Beschlussvorlage.