Eilsleben l Nicht zum Halali, stattdessen eher zum Gegenteil, zum Aufbruch, hatten die Jagdhornbläser Bebertal am Abend im Saal des Eilsleber Gasthofs „Zur Eisenbahn“ geblasen und somit den Jägerball gediegen eröffnet. Denn es handelte sich im Grunde um eine Premierenveranstaltung. „Ich weiß gar nicht wann und ob überhaupt zuletzt ein Jägerball für die Jägerschaft Wanzleben stattfand“, sagt Vorsitzender Daniel Schwenk. „Wir wollten das jetzt einfach mal anbieten, vor allem um etwas fürs Gemeinschaftsgefühl zu tun.“ Generell sei der Vorstand bemüht, im Zuge des vor drei Jahren vollzogenen Personal- und Generationswechsels frischen Wind in den Verband zu bringen.

Der Kreisjägerschaft Wanzleben gehören 170 Waidgenossen – vornehmlich Männer, aber auch einige Frauen – aus dem Altkreis Wanzleben, also quer von Wefensleben bis Altenweddingen, an. Anliegen sei es gewesen, die Mitglieder und ihre Partner auch mal unabhängig von den offiziellen Versammlungen und Beratungen zu einem geselligen Anlass zusammenzubringen. „Ich denke, das ist gelungen“, meinte Daniel Schwenk angesichts der rund 60 Gäste im Saal. „Sicherlich könnten es auch etwas mehr sein, aber ich bin für den Anfang zufrieden und kann mir gut vorstellen, dass wir das als reine Kulturveranstaltung wiederholen. Wenn der Wunsch besteht, gern auch regelmäßig.“ Den Tanzabend mit warmem Buffet und Musik vom DJ jedenfalls die Gäste in jeder Hinsicht ausgekostet: „Alle waren begeistert und die Stimmung hervorragend.“

Ein weiterer Höhepunkt, dann wieder mit der Flinte, steht schon am kommenden Sonnabend an. Auf dem Schießstand in Hadmersleben findet das jagdliche Schießen der Jägerschaft statt.