Seehausen/Klein Rodensleben/Domersleben/Hohendodeleben l Die fleißigen Helfer mussten am Sonnabend nicht nur Geschenke verteilen, sondern auch den Schweiß von der Stirn des Weihnachtsmannes tupfen. Denn der war am Sonnabend auf vier Adventsmärkten eingeladen.

Den ersten Stopp machte er in Seehausen, wo er nicht nur Geschenke verteilte, sondern auch beim Theaterstück der Kindertagesstätte mitwirkte. Auch im Schneiderturm bei den Mitgliedern des Heimatvereins soll er vorbei geschaut haben. Denn wenn man nur einmal im Jahr die Möglichkeit hat, diesen wunderbaren Blick über Seehausen zu erhaschen, dann nutzt das natürlich auch der Weihnachtsmann.

Nächster Stopp war im Schafstall in Domersleben. Mit Kutsche und Weihnachtsengel fuhr er vor, wurde lauthals von den Kindern empfangen und durfte sich dann Aschenputtel, aufgeführt vom DCC, anschauen. Danach naschte er hier und da noch an einem der zehn Stände und versuchte unter den rund 200 Besuchern des Marktes einfach nicht aufzufallen.

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Da ihm das nicht gelingen wollte, fuhr er weiter nach Klein Rodensleben. Hier bekam er von den Jüngsten des Dorfes Gedichte aufgesagt und Lieder vorgesungen. „An Nachwuchs mangelt es hier nicht“, konstatierte er. Naschte dann vom leckeren Grünkohl und Grillwurst, während er sich die Märchenaufführung des Froschkönigs des Heimatvereins Freizeit 2000 ansah.

Zuletzt zischte er noch in Hohendodeleben beim zweiten Adventsmarkt, organisiert von Team Orange, vorbei. Hier staunte er nicht schlecht: Noch mehr Aussteller und richtige Buden begrüßten ihn dort, wo im Vorjahr noch Zelte und Pavillons standen. Aus den großen Pfannen duftete es nach Pilzen, Grünkohl und Grillwaren. Fast keiner der 350 Besucher konnte da widerstehen.

Hier wurde dem Weihnachtsmann sogar ein Feierabendbier angeboten. Wer genau hinsah, konnte den Weihnachtsmann also später in Zivil ausmachen. War aber schwer, denn dann sieht er wirklich ganz anders aus.