Hohendodeleben l Florian Zeugner spricht als Vorsitzender der Sportgemeinschaft Grün-Weiß Hohendodeleben von einem Teilnehmerrekord, wenn er an den Maiglöckchenlauf am Sonntag zurückdenkt. Die Bambini-Läufer mitgezählt, gingen bei besten Wetterbedingungen 530 Läufer an den Start. Das Kontingent an Startnummern und Transpondern, die für die Zeitmessung am Schuh befestigt werden, war nahezu ausgeschöpft. „Unsere maximale Kapazität liegt bei 500 Läufern (ohne Bambinis), denn wir wollen eine gelungene Veranstaltung bieten und bei mehr Läufern wird das Umfeld zu klein“, erklärte Florian Zeugner.

Mittlerweile hat das Organisationsteam um ihn schon reichlich Routine, denn der Maiglöckchenlauf erlebte bereits seine zwölfte Auflage. Der Ursprung des Laufes ist eng mit den Vereinsfarben grün und weiß verbunden. Diese Farben charakterisieren auch das Maiglöckchen, das im April und Mai in voller Blüte steht. Doch diesmal verbreitete an den längeren Lauf- und Walkingstrecken auch der blühende Jasmin einen herrlichen Duft.

Jüngste laufen kleine Strecke

Bevor aber die erwachsenen Läufer auf die Strecken gingen, konnten zunächst die Jüngsten auf einer etwa 200 Meter langen Strecke um die Buswendeschleife an der Nordstraße ihr Talent unter Beweis stellen. „Der Jüngste ist wohl erst zwei Jahre alt“, vermutete Florian Zeugner. Manch einer ließ sich dabei von Mutter oder Vater an die Hand nehmen, die meisten der 75 Bambinis meisterten die Strecke aber ganz allein. Am Ende zeigten sie stolz ihre Medaillen, während die Schüler ihre Distanz über 850 Meter auf einer Strecke im Ort absolvierten. In diesem Starterfeld kämpften 91 Läufer um die besten Platzierungen.

Bilder

Dass die Börde den Läufern doch ein anspruchsvolles „Pflaster“ bietet, weiß Florian Zeugner genau. „Es geht hoch und runter und manchmal erschwert auch der Wind noch das Laufen“, sagte er, bevor 181 Teilnehmer die 5-Kilometer-Strecke und 168 Teilnehmer die 10-Kilometer-Strecke unter die Laufschuhe nahmen. Außerdem gingen 15 Walker an den Start. Die Grundschulen der Stadt Wanzleben-Börde kämpften bei einem inzwischen auch schon traditionellen Staffellauf um die Plätze.

Beeindruckende Kulisse

„Das ist hier eine beeindruckende Kulisse, wenn wir mal die sportlichste Ortschaft suchen, dann ist Hohendodeleben sicher für die vorderen Plätze vorzusehen“, erklärte Thomas Kluge, der Bürgermeister der Stadt Wanzleben-Börde, bei der Eröffnung und lobte vor allem auch das Engagement der Vereinsmitglieder bei der Organisation. Diese hatten nicht nur die Anmeldung realisiert, sondern auch eine Hüpfburg für die Kinder aufgebaut, Kuchen gebacken, Äpfel geschnippelt, gegrillt, Getränke bereitgestellt und vieles mehr. Zudem sorgte ein Team an der Gulaschkanone dafür, dass die hungrigen Mägen mit deftiger Erbsensuppe gefüllt werden konnten. Die örtliche Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst kümmerten sich um die Absicherung und hatten ihren Anteil, dass die Veranstaltung wieder ein Erfolg wurde.