Domersleben l Nancy Szameitpreuß vom Förderverein der Grundschule in Domersleben zeigte sich im Gespräch mit der Volksstimme begeistert. „Das Zirkusprojekt war ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten“, sagte sie. „Vom Zeltaufbau bis hin zum Abbau haben alle ordentlich mit angepackt. Die Betreuer, freiwilligen Helfer Artisten und Schminker haben ihre Sache gut gemacht.“

Belohnt wurde das Engagement mit zwei ausverkauften Vorstellungen, die die Kinder dem Publikum boten. Zu Besuch waren nicht nur Familienangehörige, die Gäste kamen quasi aus der gesamten Region. Darunter war auch eine Abordnung der Kindertagesstätte „Bussi-Bär“ aus Groß Rodensleben.

„Die Schüler bereiteten sich entsprechend auf die Auftritte vor, übten und zeigten dabei ein großes Engagement, schließlich wollten sie zu großer Form auflaufen – was ihnen auch gelungen ist“, erzählte Nancy Szameitpreuß weiter. „Die Organisation des Events haben die Lehrer und das Sekretariat der Grundschule selbst übernommen. Natürlich unterstützen wir als Freunde und Förderer der Grundschule Domersleben sie gern.“

Bilder

Werbetrommel ordentlich gerührt

Schon im Vorfeld wurde im Domersleben ordentlich die Werbetrommel gerührt, der Zirkus kündigte sich in den entsprechenden Kostümen auf der Straße an. In nur zwei Stunden stand auch schon das Zirkuszelt und die Kinder konnten sich intensiv mit dem Thema beschäftigen. „Sie haben bei den Übungen ihr Selbstvertrauen entwickelt“, berichtete Nancy Szameitpreuß. „Das gehört dazu, wenn man in die Manege geht, um eine Vorführung zu machen. Das Leuchten in den Augen war ganz deutlich zu sehen.“ Außerdem hatten alle schon beizeiten eine klare Vorstellung von dem, was sie verkörpern wollten. „Bei den Vorstellungen wurden die Besucher dann feenhaft in Empfang genommen und in die Welt eines Traumes geführt – von einem Mädchen, das Abenteuer und Fantasie erleben und Freude bringen wollte“, erzählte Nancy Szameitpreuß. „Dazu kam ein kleiner Clown, der als ein ganz normaler Junge zur Schule gehen wollte. Beide tauschten die Rollen durch einen Feenzauber.“ Der Name „Dreamland“ entpuppte sich in der Folge als Programm. Denn verrückte Discoclowns, trieben den Zirkusdirektor in den Wahnsinn. Piraten traten auf. Danach gab es Cinderellas Tauben zu sehen, die Treppensteigen können und gerne Karussell fahren. Weiter ging es ins Land der Indianer.

„In der Zauberschule gab es selbstknotende bunten Bänder und Verschwindetricks zu sehen und die Clowns strapazierten immer wieder die Lachmuskeln. Die Kinder der Fakirshow beeindruckten vor allem mit dem Feuerspeien.“ Am Trapez gab es Kunststücke zu sehen und Turngruppen zeigten Pyramidenbau, Spagat und Handstände.

Die Besucher waren offensichtlich sehr begeistert von den Vorstellungen, denn es gab rauschenden Applaus für die Kinder. „Es ist wirklich erstaunlich was die Schüler in der kurzen Zeit so alles erlernt haben, um es dann so perfekt vorzuführen“, schätzte Nancy Szameitpreuß ein.