Wanzleben l In der Stadt- und Kreisbibliothek Wanzleben am Raßbachplatz 1 ist neuer Lesestoff für die langen und dunklen Herbst- und Wintertage eingetroffen. „Eine breite Palette an Romanen wie beispielsweise Fantasy, Krimis und historische Romane steht bei uns für alle Lesehungrigen bereit“, berichtet Verena Schillat, Leiterin der Stadt- und Kreisbibliothek Wanzleben, die die neuen Titel mit ihrer Kollegin Andrea Giese bereits in die Regale einsortiert hat. Da lohne sich ein Besuch der städtischen Einrichtung am Raßbachplatz 1 gleich um so mehr, rührt das Bibliotheksteam die Werbetrommel in eigener Sache.

In den nächsten Tagen und Wochen bereichern den Bestand der Stadt-und Kreisbibliothek Wanzleben dann auch noch neue Hörbücher, Kinderbücher und Sachbücher. Die Neuanschaffungen für die Leser waren durch Eigenmittel der Stadt Wanzleben-Börde als Träger der Bibliothek und durch Fördermittel des Landes Sachsen-Anhalt in Höhe von insgesamt 10.000 Euro möglich, verdeutlichte Verena Schillat.

Zusammenarbeit mit Schulen

„Ebenso können wir in diesem Jahr wieder aufgrund von Fördermitteln für die Zusammenarbeit zwischen der Bibliothek und den Schulen neues Fachmaterial kaufen und Lesungen beziehungsweise Schreibwerkstätten für die ansässigen Schulen unseres Bereiches anbieten“ führte Verena Schillat weiterhin aus.

Den Auftakt bildet am Mittwoch, 2. Oktober, und am Mittwoch, 30. Oktober, jeweils ein sechsstündiger Workshop unter dem Titel „Poetry Slam“ für die Gemeinschaftsschule Wanzleben und für das Börde-Gymnasium in der Stadt- und Kreisbibliothek. Die Drittklässler der Grundschulen Domersleben, Hohendodeleben und Wanzleben erwartet eine Lesung am 7. November mit dem Autor Matthias von Bornstädt. „Der diesjährige Herbst verspricht also, interessant und spannend zu werden“, sind sich Verena Schillat und Andrea Giese sicher.

Wie die Leiterin der Bibliothek verdeutlicht, können in der Einrichtung der Stadt Wanzleben-Börde am Raßbachplatz 1 nicht nur etwa 29 000 Medien wie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, CD oder DVD von den Nutzern ausgeliehen werden. „Die Bibliothek gibt Menschen einen Raum, ihre Kreativität zu zeigen, in dem sie ihnen die Möglichkeit bietet, ihre Bilder im Lesesaal der Bibliothek auszustellen. Was auch sehr gern angenommen wird“, machte die Leiterin deutlich. Auch bemüht sich die Bibliothek mit dem Erschließen neuer Felder wie einem Schachzirkel, das Interesse der Bevölkerung an ihrem „Lesetempel“ weiter zu steigern. Durchschnittlich besuchen etwa 15 500 Kinder und Erwachsene jährlich die Bibliothek.