Sanierung der B 246a soll bis November dauern

Tiefbauer geben auf der Bundesstraße den Ton an

Von Yvonne Heyer

Noch bis November ist Altenweddingens Hauptverkehrsader voll gesperrt. Die Bundesstraße B 246a, die hier durch das Bördedorf verläuft, wird grundhaft saniert. Das heißt auch, bis der eigentliche Straßenbau beginnt, kommen Versorgungsleitungen in die Erde.

Altenweddingen l Seit dem 13. Mai ist Altenweddingens Hauptverkehrsader, die B 246a, eine riesige Baustelle. Die Ortsdurchfahrt wird ab der Zufahrt zur Breiten Straße bis zur Höhe Weizengrund grundhaft saniert. Geplant ist, dass die Bauarbeiten auf dem etwa 450 Meter langen Abschnitt bis November andauern sollen.

Bei der Sanierung der B 246a in der Ortslage Altenweddingen machen der Trink- und Abwasserverband (TAV) Börde, die Landesstraßenbaubehörde (LSBB) als Baulastträger und die Gemeinde Sülzetal "gemeinsame Sache". Gebaut wird in zwei Teilabschnitten. Begonnen wurde an der Zufahrt zur Breiten Straßen, der erste Abschnitt endet an der Einfahrt zur Karlstraße. Dort beginnt dann der zweite Abschnitt, dieser endet in Höhe Weizengrund.

Die Gemeinde Sülzetal ist für den Bau der sogenannten Nebenanlagen wie Fuß- und Radweg, aber auch für den Einbau eines Regenwasserkanals sowie für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung zuständig. Der Einbau des Regenwasserkanals ist zum Teil bereits abgeschlossen. Das Straßenbett ist stellenweise schon wieder geschlossen. Mit dem Setzen der ersten Straßenborde wurde inzwischen begonnen. Laut Matthias Rothe, Mitarbeiter im Bauamt Sülzetal, verlaufen die Arbeiten planmäßig. Matthias Rothe weiß auch zu berichten, dass der Energiedienstleister E.on die Kabel für die Straßenbeleuchtung in die Erde verlegt. "Das ist notwendig, weil die Strommasten ansonsten mitten auf dem neuen Radweg stehen würden", so Rothe.

Der bisherige Radweg zwischen Bahrendorf und Altenweddingen würde bleiben wie er ist, einseitig und in beide Richtungen befahrbar. Ab Ortseingang Altenweddingen, dort wo die Baustelle aus Bahrendorf kommend beginnt, schwenkt der neue Radweg künftig auf die andere Straßenseite. Hier ist auch eine Verkehrsinsel im Entstehen. Ist der Straßenbau beendet, gibt es entlang der neuen Straße auf beiden Seiten einen Fuß- und Radweg. "Sie verlaufen parallel. Um sie zu unterscheiden, werden sie farblich unterschiedlich gepflastert", erklärt Matthias Rothe weiter. Längs zur Fahrbahn werden Parkbuchten angeordnet. Vor Baubeginn waren Bäume gefällt worden, dafür werden Ersatzpflanzungen vorgenommen.

"Bei der Baumaßnahme in Altenweddingen sind wir mit der Verlegung von etwa 220 Meter einer neuen Trinkwasserleitung sowie der Neuherstellung von 20 Trinkwasserhausanschlüssen beteiligt. Zwei alte Trinkwasserleitungen werden gleichzeitig außer Betrieb genommen. Der Kostenrahmen beträgt für unseren Verband 98000 Euro", ist von Olaf Wachsmuth vom TAV Börde zu erfahren.

Mittlerweile hat sich auch das Befahren der innerörtlichen Umleitungsstrecke, sie führt durch ein Wohngebiet, eingespielt. Offiziell ist die Ortsdurchfahrt Altenweddingen aber voll gesperrt.