Klein Rodensleben l Zu einem tierischen Einsatz rückten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Klein Rodensleben am Sonnabend kurz vor Mittag aus. In einem Regenwasserkanal in der Krugstraße stecke eine Katze fest und konnte sich aus ihrer misslichen Lage nicht selbst befreien.

„Der Kamerad Benjamin Hellmann hatte mich per Telefon darüber informiert, dass in der Krugstraße eine Katze in einem Regenwasserkanal feststeckt und jämmerlich schreit“, sagte Klein Rodenslebens Ortswehrleiter Danny Theuerwasser. Hellmann war auf das Schreien des offenbar herrenlosen Stubentigers aufmerksam geworden.

Theuerwasser alarmierte seine Kameraden. Die Klein Rodensleber Feuerwehr rückte mit zehn Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen zur Tierrettung in die Krugstraße aus. Vor Ort stellten sie fest, dass die Katze etwa zwei Meter tief in dem Kanals feststeckte. Mit einigem Kraftaufwand gelang es den Feuerwehrleuten, die Katze aus dem Rohr zu ziehen.

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Theuerwasser informierte Kai Pluntke, Amtsleiter für Ordnung und Soziales in der Stadtverwaltung Wanzleben-Börde, über den Einsatz und den Fund der Katze. Pluntke sorgte dafür, dass ein Mitarbeiter der Gröninger Tierauffangstation die Katze abholte und zunächst zur Untersuchung zu einem Tierarzt brachte.

„Wir haben mit der Tierauffangstation Gröningen einen Pauschalvertrag über den die Kosten für die Unterbringung gedeckt sind“, sagte Pluntke am Dienstag zur Volksstimme. Bei herrenlosen Tieren trage die Stadt die Kosten. Hätte die Katze einen Halter, hätte der dafür finanziell aufkommen müssen.