MDR-Dreharbeiten

Von der besten Seite: Wefensleben inszeniert sich für „Unser Dorf hat Wochenende“

Wefensleben wird Teil der MDR-Fernsehreihe „Unser Dorf hat Wochenende“. Von Freitag bis Sonntag wurde im Ort fleißig inszeniert und gedreht. Sendetermin ist der 27. Juni.

Von Ronny Schoof
Am Sportlerheim des Wefensleber SC legten die Westerndancer eine flotte Sohle fürs MDR-Kamerateam aufs Parkett.
Am Sportlerheim des Wefensleber SC legten die Westerndancer eine flotte Sohle fürs MDR-Kamerateam aufs Parkett. Foto: Florian Bortfeldt

Wefensleben - Sportverein(e), Schützen, Feuerwehr, Gartensparte – sie alle und noch einige Dorfinstitutionen mehr sind am Wochenende mobilisiert worden. Der Anlass: Das MDR-Fernsehen gastierte in Wefensleben und war auf Bilderfang für die Sendereihe „Unser Dorf hat Wochenende“.

Zum wiederholten Mal rückt der Mitteldeutsche Rundfunk somit eine Gemeinde der Oberen Aller in den Mittelpunkt dieser Land-und-Leute-Reportage mit ihrem dörflich-familiären Charakter und der bewussten Betonung auf das Vereinsgeschehen in den Orten. Auch Ummendorf und Druxberge waren schon Teil der Serie.

Beliebte Sendereihe

Vom MDR heißt es dazu: „An jedem Sonntagmorgen zeigt 'Unser Dorf hat Wochenende' die emotionalen und unterhaltenden Momente des Landlebens in Mitteldeutschland. Es geht um das Lebensgefühl und den Alltag im Dorf mit all seinen Höhepunkten, dem Miteinander, den Streitereien und Freuden. Es geht um die Zukunftspläne ebenso wie um die Sorgen der im ländlichen Raum lebenden Menschen.“

Mehr als 150 Dörfer in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen seien bereits auf diese Weise porträtiert worden. Die Zuschauerresonanz auf das Format sei enorm, lässt die MDR-Redaktion wissen.

Tante Emma und Schütze Niemann

So wundert es nicht, dass auch viele Wefensleber buchstäblich ganz aus dem Häuschen waren, als die beiden MDR-Autoren Kathrin Welzel und Frank Stuckatz mit zwei Kamerateams anrückten, um ein Wochenende zwischen Zechenhaus und Kirschberg zu begleiten und in Bild und Ton einzufangen. Freilich wurde nicht einfach aufs Geratewohl gefilmt. Vorausgegangen waren dem dreitägigen Dreh vor Wochen bereits gezielte Anfragen und Absprachen mit den Gemeinde- und Vereinsvertretern.

Die Autoren sind fündig geworden. Kleine herzliche Episoden sind etwa mit Thomas Weigand und Horst Niemann besetzt. Ersterer hatte vor neun Monaten einen Teil der „Gurke“, das ehemalige Vereinslokal der Kleingärtner, in Form eines Tante-Emma-Ladens wiederbelebt – eine Geschichte ganz nach dem Geschmack der Dorfsendung. Bei Horst Niemann geht es um dessen zwei Freizeitbeschäftigungen, die sich beide um das Schießen drehen: das von Bildern als Hobbyfotograf sowie als Mitglied in der Schützengilde auf die Zielscheibe. Das MDR-Team hat beim Besuch herausgefunden: „Der dreimalige Landesmeister mit dem Luftdruckgewehr will es wieder wissen und die Siegesserie fortsetzen.“

Zu sehen in anderthalb Wochen

Kathrin Welzel und Frank Stuckatz haben außerdem dem TSV über die Schulter geschaut – sowohl bei den aktuell laufenden Sanierungsarbeiten in der Sporthalle als auch beim Training der Handball-Minis, der Gymnastikfrauen und der Zumbagruppe. Am Sportplatz gaben sich die Wefensleber Westerndancer die Ehre. Sie durften erst jüngst wieder anfangen, ihre Schrittfolgen in Gemeinschaft zu üben. Und auch der Feuerwehr um Wehrleiterin Martina Hoffmann wurde am Wochenende ein Kamerabesuch abgestattet.

Herauskommen wird ein knapp halbstündiges Schlaglicht auf das Dorf und seine Bewohner, das laut MDR am Sonntag, 27. Juni, ausgetrahlt wird (9 Uhr) und anschließend auch in der MDR-Mediathek abrufbar ist. Wer nicht auf den Sendetermin im linearen Fernsehen warten möchte, könne schon tags zuvor die ARD-Mediathek ansteuern, wo der Beitrag am Sonnabend, 26. Juni, ab 9 Uhr verfügbar sein werde.