Corona-Pandemie

437 Menschen an fünf Tagen am Wernigeröder Riesenrad geimpft

Mit einem speziellen Angebot wollten Wernigerode und der Landkreis Harz Unschlüssige zur Corona-Impfung bewegen. Ein Fazit zum Ende der Aktion am Riesenrad.

Von Dennis Lotzmann 01.10.2021, 18:34
Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert dankte Impfschwester Olessya Balz sowie Jacqueline Deunert, Emma Sophie Vogeley und Ralf Schult von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (von links).
Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert dankte Impfschwester Olessya Balz sowie Jacqueline Deunert, Emma Sophie Vogeley und Ralf Schult von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (von links). Foto: Ariane Hofmann/Stadt Wernigerode

Wernigerode - Die im September spontan initiierte mobile Impfaktion am Wernigeröder Anger ist aus Sicht der Organisatoren ein voller Erfolg gewesen: An den insgesamt fünf Impftagen hätten so noch einmal 437 Menschen erreicht und gegen Covid-19 immunisiert werden können.

Darüber haben Annelie Dietze vom Kreis-Impfzentrum in Quedlinburg und Ariane Hofmann, Sprecherin der Stadtverwaltung Wernigerode, am Freitag (1. Oktober) informiert. Oberbürgermeister Peter Gaffert (parteilos), der die Aktion Hand-in-Hand mit Landrat Thomas Balcerowski (CDU) und Akteuren des Kreis-Impfzentrums organisiert hatte, zeigte sich erfreut: „Das war eine gelungene Aktion mit einem sehr großen und wichtigen Erfolg.“

Freifahrt fürs Riesenrad nach Impfung

Mit der Aktion hatten die Macher ganz bewusst das Vakuum nach dem extrem rückläufigen Zuspruch auf die zentralen Impfangebote füllen wollen. Unter dem Motto „Wir gehen auf die Leute zu“ war die Covid-Teststation am Wernigeröder Anger kurzerhand zweimal wöchentlich um eine Impfabteilung ergänzt worden. Als zusätzliche Motivation gab es für alle Impfwilligen, die unterm Riesenrad die Ärmel hochkrempelten und sich eine Einmal-Dosis von Johnson & Johnson setzen ließen, eine Freifahrkarte fürs Riesenrad.

Die mobilen Impfaktionen sind nun beendet, ab sofort übernehmen die Fach- und Hausärzte. Ob Landkreis oder Städte weitere Aktionen realisieren können, ist noch offen.